BAW Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein

Wir sind eine Gruppe fluglärmgeschädigter Bürger/Innen, die den stetig steigenden, unnötigen und krank machenden Fluglärmpegel nicht länger hinnehmen wollen. Nach einer Studie sind 234.000 Hamburger von Fluglärm betroffen. Infos zu aktuellen Aktionen und Terminen.
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Allerheiligen

Foto: Steevie derivative-work, wikipedia

A380 Empfang in Hamburg

Im (Standard-) Anflug wirken bei diesem übergroßen Passagierflugzeug in einer Entfernung von 2 km vom Aufsetzpunkt und einer Restflughöhe von 120 m auf ein Empfängerohr am Boden zehn Sekunden lang mindestens 98 Dezibel ein. Ein derartiger Lärm wird im Allgemeinen als unerträglich wahrgenommen … Heutzutage wird der Ankunft eines Großflugzeuges (A380) gehuldigt, als ob es einen seligmachenden Status hätte.
... Mehr als ein Drittel der Entwicklungskosten des Airbus A380 von 12 Milliarden Euro wurde aus Steuergeldern finanziert. ...
Das Übermaß an Ignoranz übt jedoch Hamburgs Erster Bürgermeister, Dr. med. Peter Tschentscher, aus, der sich in der These versteift, dass die kostenlosen Kitaplätze in seiner Stadt dem Luftverkehr – und damit verbunden auch der regelmäßigen A380-Niederkunft – zu verdanken sind. Dass Fluglärm nachgewiesenermaßen der Lernentwicklung und Gesundheit von Kindern schadet, interessiert den Doktor der Medizin nicht. Ebenso wenig wie ihn tangiert, dass seinen Punkteplänen zur Flugverkehrsregulierung kaum einer Glauben schenken mag. Neun von zehn befragten Personen sind der Überzeugung, dass derartige „Bemühungen“ keine Belastungsreduzierung bewirken …
Lesen Sie mehr zu den Fakten im BAW-BLOG

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Stay grounded | Am Boden bleiben

13 Schritte für ein gerechtes Transportwesen und eine schnelle Verringerung des Flugverkehrs

Das Flugzeug ist das klimaschädlichste Transportmittel überhaupt, und der Luftverkehr eine der am schnellsten wachsenden Quellen von Treibhausgasemissionen. 
STAY GROUNDED (pdf)

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Belastungszunahme um 193% in den letzten 5 Jahren

... trotz "Fluglärmschutzbemühungen" von Politik und Verwaltung.
AUFLISTUNG der NACHTFLÜGE nach 23 Uhr Jan.-Sept. 2018 (pdf)

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BUND Fluglärmreport 2017

UPDATE: Belastung nimmt weiter zu / Hamburg muss als Mehrheitseigner des Flughafens endlich handeln
Zum Download auf der Website des BUND: BUND-Fluglärmreport für das Jahr 2017


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Gegen alle Regeln?

... Nach Auffassung der Planfeststellungsbehörde handelt es sich bei der Bahnbenutzungsregelung um einen Teil der Flughafen­genehmigung nach § 6 Luft­verkehrs­gesetz (LuftVG). Diese regelt die Bahnbenutzung für alle Benutzer des Flughafens und für die Deutsche Flugsicherung (vgl. zur Rechtsstellung der Flugsicherung §§ 27c und 27d LuftVG) verbindlich. ...
Im Jahr 2017 wurde an 277 von 365 Betriebstagen (BT) nicht regelkonform gestartet. Von 365 Nächten (jeweils ab 22 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages sowie 6 Uhr bis 7 Uhr des Folgetages) im Jahr 2017 wurde die BBR 2.3 nur in einer einzigen Nacht, am 03.-04.11.17 aktiv eingehalten.     >> Weiterlesen im BAW-BLOG


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250. Montagsdemo in Frankfurt, BAW zu Besuch

Am vergangenen Montag wurde im Frankfurter Flughafen mit rund 1.100 Teilnehmern ein besonderes Jubiläum gefeiert - die 250. Montagsdemo gegen Ausbau und andere Umweltbelastungen des Rhein-Main-Flughafens kämpfenden Bündnisses der Bürgerinitiativen (BBI). Gastredner: Martin Mosel, Sprecher des länderübergreifenden Arbeitskreises Luftverkehr des BUND Hamburg und Sprecher der Bürgerinitiativen für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (BAW).
Rede M. Mosel (pdf)    www.flughafen-bi.de    op-online.de

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Flugplankoordination - das geplante Übermaß

Am innerstädtisch gelegenen Hamburger Verkehrsflughafen „Helmut Schmidt“ bestehen seit Jahrzehnten umfangreiche Schutzbestimmungen für die Bevölkerung vor vermeidbarem – und damit verbunden unzumutbarem – Fluglärm ... Lesen Sie, warum mit der bestehenden Flugplankoordinierung in Hamburg das Übermaß der Regelbrüche und die Missachtung von Schutzregeln befördert wird und eine Belastungsreduzierung nur durch eine Kontingentierung bei der Slotvergabe erreicht werden kann.
Lesen Sie weiter im BAW BLOG NoFlyHAM.de: Flugplankoordination Hamburg

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Flughafen Hamburg vertuscht konstanten Lärmzuwachs

Um die Lärmbelastung am innerstädtischen Hamburger Flughafen kleinzurechnen nimmt dieser sich den größtmöglichen Parameter, die Anzahl der Passagier, und bricht den Lärm auf den einzelnen Passagier herunter, wohlwissend, dass das Flugzeug der Lärmverursacher ist. „Das ist eine bewusste Täuschung von Medien und Bevölkerung um die nachgewiesen steigenden Belastungen zu vertuschen“, ärgert sich Martin Mosel als Sprecher der BAW. „Von 2013 bis 2017 beträgt das Passagierwachstum 30,5 Prozent. Im gleichen Zeitraum ist die Lärmkontur und damit der Fluglärm um 18,1 Prozent gestiegen. Von einer oftmals vorgebrachten ‚Lärmentkopplung’ kann daher keine Rede sein. Mehr Passagiere bedeuten mehr Fluglärm, deutlich mehr Verspätungen und wesentlich weniger Nachtruhe.


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Die FLSK (Fluglärmschutzkommission Hamburg) hat in der 221. festgestellt:

+++ Realmessungen der Fluglärmkontur an den Flugzeugen bestätigen die steigenden Lärmpegel durch die mit mehr Passagieren und Fracht besetzten Maschinen. +++

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Rückschritte beim aktiven Fluglärmschutz

Senat und Lärmschutzbeauftragte verschließen Augen und Ohren. ... Die Bürgerinitiativen für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (BAW) haben mit einer umfassenden Stellungnahme auf die Berichte von Senat und Fluglärmschutzbeauftragte reagiert.

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BAW-Presseinformation - 23.09.2017

In einem aktuellen Interview mit dem Schleswig-Holsteinischen-Zeitungsverlag (SHZ) zeigt Flughafenchef Michael Eggenschwiler eine Scheinwelt in Hamburg-Fuhlsbüttel auf. (Artikel lesen). Die Äußerungen von M. Eggenschwiler zur Belastungswirkung des Hamburger Flughafens entbehren jeglicher fachlichen Grundlage ... Mit einem Beitrag tritt die BAW in ihrem Blog NoFlyHAM.de in einer inhaltlichen Replik den Behauptungen von Eggenschwiler entgegen und zeigt auf, dass Eggenschwiler wissend um die Belastungsentwicklung, Unwahrheiten verkündet.

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BAW-BLOG: Objektiver Lärmzuwachs

... Entgegen den gebetsmühlenartig vorgetragenen Behauptungen der direkten und indirekten Fluglärm-Lobbyisten, die Belastung hätte in den vergangenen Jahren nicht zugenommen, zeigen die Auswertungen der betriebseigenen Fluglärm-Messstellen, dass sowohl der Tag- als auch der Nachtlärm innerhalb von vier Jahren wesentlich zugenommen hat. Das „subjektive Lärmempfinden“ der Betroffen wird daher eindeutig gestützt durch objektive Datenauswertungen! Wer anderes von sich gibt, lügt.

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BAW-BLOG: Allianz für Fluglärm

... Die Präambel der „Allianz für den Fluglärmschutz“ besagt, dass diese dazu beitragen soll, den Flugverkehr im Einklang mit den Interessen der Fluglärmbetroffenen und den Nutzern zu einem stadtverträglichen Flughafen auszugestalten und Fortschritte im Bereich des aktiven und passiven Fluglärmschutzes zu erzielen. ...
Kernproblem der „Allianz für Fluglärmschutz“ von Beginn im Juli 2015 an ist, dass Uneinigkeit hinsichtlich ihres inhaltlichen Ziels besteht. ...

Die Sitzung am 19.6.17 droht deshalb zum Debakel zu werden, da vor Kurzem bekannt wurde, dass der Flughafenbetrieb wesentlich erweitert werden soll. ...

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BAW-BLOG: Das Fluglärm-Trilemma

Der bestehende gravierende Missstand hinsichtlich Ausmaß und Verteilung der luftverkehrsbedingten Belastungen (Lärm und Dreck), verursacht durch den innerstädtisch gelegenen Hamburger Verkehrsflughafen, baut auf drei Säulen: Arroganz der Macht, Ignoranz der Masse und Apathie der Betroffenen. Im Zentrum dieser „Dreifaltigkeit“ steht die Billigfliegerei. Ihr wird auf Gedeih und Verderb gehuldigt. Ryanair-Chef Michael Kevin O’Leary drückt es extrem, aber zutreffend aus: „Ihr Deutschen würdet noch nackt über Glas kriechen, um billig fliegen zu können“.

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Vollkoordiniert Planlos

... Aus Sicht der übermäßig vom Fluglärm und Flugdreck betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowohl im Nahbereich des Flughafens als auch in den An- und Abflugkorridoren bis in die Hamburger Stadtrandgebiete sowie die angrenzende Metropolregion in Schleswig-Holstein und Niedersachsen reichend muss mit der vollkoordinierten Slotvergabe eine Belastungsreduzierung einhergehen, da nur so viele Slots vergeben werden dürfen, wie es bei vollumfänglicher Einhaltung der festgelegten Regeln zum Schutz der Bevölkerung vor unzumutbaren Fluglärm möglich ist.

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BUND Fluglärmreport 2016

Die Zielformulierung des BUND ist klar: „Nachts ist Ruhe. Fair für alle, gut für Hamburg“. Ebenso deutlich wird beim Lesen des aktuellen Fluglärmreports, dass die derzeitige Belastungssituation alles andere als fair ist. Acht von zehn Hamburgerinnen und Hamburger nutzen den Flughafen, ohne selbst vom Lärm und Dreck betroffen zu sein, den dieser durch seinen Betrieb erzeugt. Dies führt dazu, dass der öffentliche Druck in Richtung einer nachhaltigen Belastungsreduzierung (bisher) gering ausfällt. Mit den nunmehr veröffentlichten Fluglärmfakten sollte ein Prozess des Umdenkens stattfinden.
Lesen Sie weiter im BAW-Blog: www.noflyham.de/2017/04/08/fluglaermreport


Fluglärmreport 2016 BUND Hamburg (pdf)

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Kernproblem: Billigflieger

... Folge der geschaffenen Anreizsysteme und Rabattprogramme in Hamburg ist, dass der Anteil der traditionellen Fluggesellschaften (Full Service Carrier – FSC) seitdem maßgeblich abgenommen hat. ... Dies bedeutet, dass mittlerweile mehr als die Hälfte des Fluglärms und Flugdrecks in Hamburg durch Billigflieger wie Germanwings / Eurowings, Easyjet, Ryanair & Co verursacht wird. 

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Phantomstreik gegen prekäre Arbeitsverhältnisse?

Laut Flughafen Hamburg GmbH sind bei den Bodenverkehrsdiensten zurzeit rund 910 Mitarbeiter*innen beschäftigt, von denen ca. 690 Personen für das Gepäck und die Flugzeug­abfertigung zuständig sind. Wenn 20 % dieser Mitarbeiter*innen offensichtlich in prekären Arbeits­verhältnissen angestellt sind, lässt dies aufhorchen ...

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Fluglärmkennzahlen 2016

Die Antworten des Senats auf die Schriftliche Kleine Anfrage von DIE LINKE zu den Belastungskennzahlen des Hamburger Flughafens (SKA 21/7443) sind auf mehreren Ebenen vielsagend. Es beginnt damit, dass der Senat teilweise auf Grundlage von Auskünften des kommer­ziellen Flughafenbetreibers (FHG – Flughafen Hamburg GmbH) antwortet. Einen Interessenskonflikt mag der Senat darin nicht erkennen …

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Foto: Julien Christ, pixelio.de / BAW-Diagramm Zahlen, Flughafen Hamburg

Das Verspätungsdesaster am Flughafen Hamburg nimmt kein Ende

.... Aus der aktuellen Statistik der Verspätungsgründe des Hamburger Flughafens ergibt sich, dass 51 Prozent der Verspätungen auf Planungsfehler in der Tagesrotation zurückzuführen sind.

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Foto: Chris Sigrist, pixelio.de

Halbjahresbilanz: 20.000 mal NEIN! zu Fluglärm – BAW fordert Sofortmaßnahme zur Reduzierung des nächtlichen Fluglärms

.... Es gibt keinen Tag an dem die bestehenden Regeln zum Schutz der Bevölkerung vor unzumutbaren Fluglärm eingehalten werden. Regelkonformes Verhalten ist nur noch die absolute Ausnahme. ...

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Knechten für die Billigflieger: Prekäre Arbeitsbedingungen am Flughafen

Der Hamburger Flughafen zählt sich gerne zu den modernsten in Europa. Die Realität sieht jedoch deutlich anders aus. „Die Arbeitsbedingungen der Logistikmitarbeiter erinnern in Teilen an einen mittelalterlichen Bergbau.

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NordNordWest - wikipedia.org

Senat opfert Fluglärmbetroffene den Billigfliegern

... Gemeinsame Erklärung der Bürgerinitiativen und Vereine zum Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm und Flugdreck in Hamburg und Schleswig-Holstein ...

 

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Neuere Erkenntnisse zur Lärmwahrnehmung

Bei 65 dB(A) Dauerschallpegel fühlen sich von Straßen- und Schienenlärm lediglich 25 % der Befragten stark oder äußerst lärmbelästigt. Der gleiche Schalldruck von Flugverkehr ausgehend, führt aber zu einem Betroffenheitsanteil von 95 % der Befragten. Umgekehrt darf der Fluglärm-Dauerschallpegel nur 42 dB(A) betragen, um einen vergleichbaren Betroffenheitsanteil von 25 % der Befragten zu verursachen.

Fazit: Fluglärm ist bzgl. der wahrgenommenen Belastung wesentlich kritischer zu werten als Straßen- und Schienenlärm.

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Foto: Urs Flükiger_pixelio.de

Hamburg auf direktem Weg zum Ramschflughafen

Ganzseitig berichtet das Hamburger Abendblatt (HA) in seiner Ausgabe vom Sa., den 20.02.2016, dass von derzeit 120 Direktzielen vom innerstädtischen Flughafen in Fuhlsbüttel zukünftig 75 Flugziele durch Billiganbieter bedient werden. Dies entspricht 62,5 Prozent; soweit die neutrale Berichterstattung.

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Einfach und effektiv: Eine formlose Beschwerde bei den Fluglärmschutzbeauftragten in Hamburg.

Wenn Sie sich gerade stark durch den Fluglärm beeinträchtigt fühlen, schreiben Sie eine formlose E-Mail z.B. an die Fluglärm(schutz)beauftragte Frau Pieroh-Joussen gudrun.pieroh-joussen@bue.hamburg.de oder an ACHTUNG NEU >> fluglaerm@bue.hamburg.de. Telefonische Fluglärmbeschwerde: 040/428402548