Allgemeine Pressemitteilungen zum Thema Fluglärm / Lärm

Weltweiter Anteil des Luftverkehrs am Klimawandel steigt auf über 50%
06.08.2019

Pressemitteilung

Das Umweltbundesamt („UBA“) erarbeitet zur Zeit eine Studie zur Reduzierung der Treibhausgase durch den Luftverkehr.
Nach einer Vorab-Information (Anlage 1) wird der weltweite Anteil der CO2-Emissionen des zivilen Luftverkehrs im Jahr 2050 auf ca. 50% steigen, sofern die Welt einem CO2-Emissionspfad folgt, der zur Erreichung des 1,5 Grad-Zieles notwendig wäre. Bei dieser Berechnung sind weitere klimarelevante Zusatzeffekte wie Kondensstreifen noch nicht berücksichtigt, diese ließen den Anteil noch einmal deutlich steigen. Die Erreichung des 1,5 Grad-Zieles gilt als zentrale Voraussetzung, um das Erreichen von Kipppunkten zu vermeiden, die für das Klima bedrohliche Kettenreaktionen auslösen.
Ungeachtet dieser dramatischen Zahlen setzt die Luftverkehrswirtschaft weiter auf eine Marginalisierung der Klimawirksamkeit des Fliegens und forciert ein massives Wachstum. Die Studie des UBA entlarvt die „Taschenspielertricks“ der Luftverkehrsindustrie mit denen versucht wird, die Öffentlichkeit über die Klimawirksamkeit des Luftverkehrs zu täuschen.

Beispiel “Power-to-Liquid-Verfahren”, BDL scheitert mit Versuch des Greenwashings ...

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Hamburger Luftverkehr überbordet morgens und abends, Umweltschützer fordern Halbierung des Flugverkehrs
29.07.2019

Pressemitteilung

Die Überlast des Luftverkehrs in den Tagesrandzeiten, Fehler beim Lärmkontingent und die Verzögerung bei der Überarbeitung des Lärmaktionsplanes werfen der Dachverband BIG-Fluglärm-Hamburg und die Notgemeinschaft der Flughafenanlieger Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher in einem aktuellen Brief vor.  ...
 

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Überflüge / Std.: 1.-31. Mai 2019   1.-8. Juli 2019  
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Gemeinsame Pressemitteilung von DNR, BUND und VCD
19. Juli 2019

Umweltverbände begrüßen Vorschlag für Erhöhung der Luftverkehrsteuer
Konkreter Klimaschutz im Luftverkehr ist überfällig

Berlin, 19.07.2019 – Die Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) haben den Vorschlag von Bundesumweltministerin Svenja Schulze, die Luftverkehrsteuer zu erhöhen, als dringend überfälligen Schritt begrüßt. „Der besonders klimaschädliche Luftverkehr darf sich nicht mehr aus der Verantwortung stehlen, sondern muss endlich seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Wenn die Politik die Schülerproteste von Fridays for Future wirklich ernst nimmt, dann müssen jetzt unbedingt konkrete Schritte folgen“, sagte DNR-Präsident Kai Niebert. Als kurzfristig umsetzbare Maßnahme sollte hierfür die nationale Luftverkehrsteuer erhöht werden.
 
Die Verbände setzen sich seit vielen Jahren dafür ein, Kurzstreckenflüge endlich auf die umweltverträglichere Schiene zu verlagern. „Es ist unvertretbar, dass Flüge innerhalb Deutschlands weiterhin oftmals billiger sind als Bahntickets“, so Ernst-Christoph Stolper, stellvertretender BUND-Vorsitzender. „Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass innerdeutsche Flüge im Jahr 2030 der Vergangenheit angehören“.
 
Nach Überzeugung der Verbände müsse auch Kerosin endlich besteuert werden. „Es kann nicht sein, dass ausgerechnet der umweltschädlichste Verkehrsträger nicht besteuert wird, angefangen von der Steuerfreiheit auf Kerosin bis hin zur fehlenden Mehrwertsteuer auf Flugtickets ins Ausland. Das ist eine Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der Umwelt und benachteiligt die klimaschonende Bahn“, so VCD-Vorsitzende Kerstin Haarmann. Die Subventionen für den klimaschädlichen Luftverkehr betragen allein in Deutschland über 12 Milliarden Euro jährlich. Dem stehen durch die bisherige Luftverkehrsteuer auf Flugtickets lediglich etwa 1 Milliarde Euro an Steuereinnahmen entgegen.
 
Eine internationale Regelung zur Luftverkehrsbesteuerung ist nach Ansicht der Verbände am sinnvollsten, würde aber lange dauern. Daher sollte jetzt die Gelegenheit genutzt werden, die Luftverkehrsteuer zu erhöhen.
 
Für Rückfragen:
BUND:
Arne Fellermann, Verkehrsexperte beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Tel.: 030-275-86-484, E-Mail: Arne.Fellermann@bund.net
DNR:
Florian Schöne, Politischer Geschäftsführer, Tel.: 030-6781775-99, florian.schoene@dnr.de
VCD:
Michael Müller-Görnert, Verkehrspolitischer Sprecher, Tel.: 030-280351-19, michael.mueller-goernert@vcd.de

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EUGH-Urteil zu Luftschadstoffen erfordert Konsequenzen in Hamburg
26.06.2019

Pressemitteilung

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes - Rechtssache C-723/17 – erfordert nach Feststellung der vom Luftverkehr betroffenen Bürgerinitiativen auch in Hamburg Konsequenzen. ...Das Hamburger Luftmessstellennetz stammt nach Feststellung der Initiativen überwiegend aus dem letzten Jahrhundert und weist erhebliche Lücken im Westen, Norden, Osten und Süden auf. Insbesondere die Belastungen durch den Luftverkehr – auch in Kombination mit dem Straßenverkehr werden praktisch nicht erfasst. Die einzige Messstelle am Flughafen erfasst keine Überflüge. Hier sei dringend Nacharbeit nötig, fordern die Initiativen.

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Politiker verhindern Beteiligung des Luftverkehrs am Klimaschutz
10.06.2019

Pressemitteilung

.... „Die alarmierenden Fakten der Klimaschädigung durch das vom Luftverkehr produzierte Treibhausgas CO2 reichen den Politikern immer noch nicht,  um hier im Sinne der weit überwiegenden öffentlichen Meinung für den Klimaschutz tätig zu werden. Unsere Volksvertreter haben die Zeichen der Zeit offenbar nicht erkannt. Sie bleiben in politischen Spielchen verfangen, um nicht einen Antrag der Links-Fraktion zum Klimaschutz annehmen zu müssen, und denken gemeinsam mit dem Hamburger Senat einseitig nur an Wachstum und Expansion von Luftverkehr und Klimaschäden. ....

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Presseinformation (BUND)
6. Juni 2019

BUND: Senat beweist Bigotterie beim Klimaschutz
BUmweltverband fordert, dass Klimaschutz verbindlicher
Bestandteil des Norddeutschen Luftverkehrskonzepts wird

Der BUND-Landesverband Hamburg ist fassungslos darüber, dass der rot-grüne Senat den Flugverkehr bei seinen Klimaschutzaktivitäten offensichtlich weiterhin ausblenden will.

Anlass ist ein Antrag der Linksfraktion in der gestrigen Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft, den Luftverkehr in die klimapolitischen Maßnahmen der Stadt einzubeziehen. Die rot-grüne Senatsmehrheit hat diesen Antrag am Mittwoch in Eintracht mit den Abgeordneten der CDU, FDP und der AfD einstimmig abgelehnt.

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Wer das Klima retten will, muss endlich an den Luftverkehr ran!
05.06.2019

Der Flugverkehr ist einer der größten Verursacher von Klimagasen. Deshalb fordert die Fraktion DIE LINKE heute mit einem Antrag (Drs. 21/17294) in der Hamburgischen Bürgerschaft, das Norddeutsche Luftverkehrskonzept auf echten Klimaschutz auszurichten. „Der Luftverkehr wird bisher von allen klimapolitischen Anstrengungen ausgenommen“, kritisiert Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion. „Im Konzept der norddeutschen Länder taucht das Wort ,Klima‘ nur ein einziges Mal auf – im Verweis auf einen Forschungsauftrag. Es muss endlich eine norddeutsche Antwort auf den Klimawandel geben, und dazu müssen wir an eine ,heilige Kuh‘ des Senats ran: an den Luftverkehr.“  ...

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Presseinformation (BUND)
28. Mai 2019

Wahlergebnis für Fortschritte im Klima- und Naturschutz nutzen
BUND fordert deutlich größere Anstrengungen im BUND Hamburg fordert von allen Parteien, den klaren Wählerauftrag im Umweltbereich umzusetze

Nach dem deutlichen „Grün-Ruck“ in Hamburg bei den Bezirks- und Europawahlen am vergangenen Sonntag sieht der BUND Hamburg alle Parteien der Hansestadt in der Pflicht, mehr für den Klima- und Naturschutz zu tun. Für die Regierungsparteien bedeutet dies laut BUND, dass es ein inhaltliches „Weiter so“ – nur mit geänderter Parteienreihenfolge im Koalitionsnamen –nicht geben darf.

„Alle Parteien sollten die Zeichen der Zeit verstanden haben. Der Klimawandel muss gestoppt werden genauso wie das Artensterben. Hamburg kann seinen Teil dazu beitragen und zeigen, wie die Energie- und Verkehrswende konkret funktioniert und wie eine nachhaltige Stadtentwicklung aussehen kann, die nicht dem einseitigen Mantra von 10.000 neuen Wohnungen pro Jahr folgt“, so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg.

Es zeichnet sich ab, dass Hamburg seine Klimaschutz-Ziele bis 2030 mit der bisherigen rot-grünen Senatspolitik nicht erreicht. Eine der ersten Maßnahmen müsse nun sein, dass die Bezirksversammlungen in allen sieben Bezirken bei Finanzsenator Dressel die Mittel für Energiemanager*innen für eine energetische Quartiersentwicklung einfordern. Des Weiteren seien die Bezirke bei der Aufstellung des neuen Klimaplans konsequent einzubinden. ......

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Presseinformation (BVF Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V.)
23. Mai 2019


Europawahl am 26.5.2019 - Ahlgrimm: Kommendes Europaparlament muss sich verstärkt um die Umweltfolgen
des Flugverkehrs kümmern
Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) hat Wahlprüfsteine zur Europawahl am 26.5.2019 an die im Bundestag vertretenen Parteien gerichtet. Anlässlich der Antworten der Parteien erklärt Carl Ahlgrimm, Präsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF):
„Das kommende Europaparlament muss sich verstärkt um die Umweltfolgen des Flugverkehrs kümmern. Flugverkehr als mit Abstand klimaschädlichster Massenverkehrsträger nimmt in Europa weiter schnell zu. Damit gefährdet der Flugverkehr nicht nur die Einhaltung der europäischen Klimaziele. Zunehmender Verkehr verhindert trotz leiser werdender Flugzeuge auch, dass es insgesamt an den Flughäfen leiser wird. ...

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Presseinformation (BUND)
15. Mai 2019

Hamburg muss Klimanotstand erklären
BUND fordert deutlich größere Anstrengungen im Klimaschutz / Einsparziele werden verfehlt

Der BUND Hamburg fordert von der Hamburgischen Bürgerschaft, umgehend den Klimanotstand für Hamburg zu erklären. Die aktuellen Maßnahmen der öffentlichen Hand und der Hamburger Wirtschaft reichen nicht aus, um die für den Klimaschutz notwendigen Einsparziele bis 2030 auch nur annähernd zu erreichen. Im Verkehr steigen die Emissionen wieder, im Gebäudebereich bricht die energetische Sanierungsquote ein und die Hamburger Industrie verharrt auf einem viel zu niedrigen Level, um den Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid zu reduzieren......

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Klimanotstand erklären – oder endlich wirksam handeln
15.05.2019

Der BUND hat die Bürgerschaft aufgefordert, den Klimanotstand für Hamburg zu erklären. „Angesichts der fortwährend gerissenen Klimaziele auch in Hamburg, angesichts der völlig unzureichenden Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele und der unendlichen Kette von Verzögerungen bei der Dekarbonisierung ist diese Forderung nur mehr als folgerichtig“, erklärt dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. „Als eine der reichsten Städte Europas und ehemalige Umwelthauptstadt hat Hamburg eine ganz besondere Verantwortung für die Klimarettung.  ...

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Petition Kurze Südabkurvung: Willkommen in Absurdistan!
Leipzig, den 29. April 2019
Petition Kurze Südabkurvung: Willkommen in Absurdistan! (pdf)

der Deutsche Bundestag hat am 29. Juni 2017 beschlossen, dass die “Kurze Südabkurvung“, so wie im Planfeststellungsverfahren von 2004 festgelegt, nur mit 30 Tonnen Startgewicht beflogen wird. Er hatte „dringenden Handlungsbedarf“ gesehen.
Die Umsetzung dieses Bundestagsbeschlusses wird allerdings bis heute vom dafür zuständigen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer boykottiert!

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Presseinformation (Betroffene am Flughafen Frankfurt, Neuheim)
29. April 2019

Flughafenerweiterung Terminal-­3 und:
Demontage des Fluglärmschutzgesetzes im laufenden Novellierungsprozess

‚Raumunverträglich‘ urteilte die für die Frankfurter Flughafenerweiterung zuständige Landes-­Fachbehörde im Jahr 2000 über einen neuen Flugausgang am Flughafen. Die Vereinbarkeit der Vorhabensvarianten… mit den Erfordernissen der Raumordnung kann hergestellt werden… antwortete daraufhin der Hessische Wirtschaftsminister im Jahr 2000 und befürwortet einen zusätzlichen, nach Westen ausgerichteten Flugausgang über Wohngebiete… ohne Rücksicht auf den Aktiven Schallschutz von Lärmschutzbereichen des Fluglärmschutzgesetzes. ...
Mit ‚willkürlich‘ und ‚Anrainer-­Lärmschutzbelange verletzend‘ rügte zuvor der Hessische Verwaltungsgerichtshof in einem Rechtsstreit den zusätzlichen Flugausgang über Wohngebiete (9C 323 / 12 T v. 03.09.2013, RN 74 und RN 75). ...

1.) Lärmschutzbelange in Flughafenregionen und 2.) Klimaschutz-­Ziele der Bundesrepublik Deutschland würden signifikant unterlaufen(!). Da stellt sich die Frage: Wollen die Bundesländer im Bundesrat tatsächlich einer Demontage des Fluglärmschutzgesetzes zustimmen und sich der Schutzbefohlenheit gegenüber Bürgern entziehen (Lärm-­ und Klimaschutz)? ...

Pressemitteilung Flughafenerweiterung Terminal 3 (pdf)

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Presseinformation (Initiativkreis Klima- und Fluglärmschutz im Luftverkehr)
23. April 2019


Millionenschaden durch Flughafenbetrieb – Gewinne auf Kosten der Gesundheit der Anwohner

Der Initiativkreis Klima- und Fluglärmschutz im Luftverkehr ist ein Zusammenschluss von Bürgerinitiativen und Vereinen aus Hamburg und Schleswig-Holstein, die dem Fluglärm - verursacht durch den Betrieb des innerstädtisch gelegenen Hamburger Verkehrsflughafens - den Kampf angesagt haben.

Zum 22. Tag gegen den Lärm - International Noise Awareness Day (www.tag-gegen-laerm.de), der am Mittwoch, den 24. April 2019 unter dem Motto "Alles laut oder was?" stattfindet, hat der Initiativkreis Klima- und Fluglärmschutz im Luftverkehr erstmalig einen Teil des luftverkehrsbedingten Umweltschadens des „Helmut Schmidt-Airports“ ermittelt und die durch den Fluglärm produzierten Lärmfolgekosten beziffert. Das Ergebnis der auf Daten des Umweltbundesamtes1) sowie eigenen Erhebungen basierenden Berechnung lautet: Die fluglärmbedingten immateriellen Gesundheitskosten sowie die konkreten Gesundheitsschäden für die insgesamt ca. 250.000 vom Fluglärm betroffenen Bürgerinnen und Bürger in Hamburg und Schleswig-Holstein belaufen sich auf ca. 24,8 Mio. Euro pro Jahr!

Ein Negativbetrag, der bislang in keiner Bilanz auftaucht. Bisher verfügt der kommerzielle Flughafenbetreiber (Flughafen Hamburg GmbH – FHG) über ein kostenloses Lärmkontingent. Dieses wurde 1998 festgelegt und seitdem weder den geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen noch den wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Lärmfolgeforschung angepasst, d.h. verringert.

„Erstmalig können wir einen Teil der externen Umweltkosten des „Helmut Schmidt-Airports“ berechnen und offenlegen. Mit der heute vorgelegten Fluglärm-Folgekostenberechnung betreten wir Neuland. Bisher wurde vom Flughafenbetreiber und von den Verantwortungsträgern in Politik und Verwaltung lediglich der monetäre Gewinn durch den Passagier- und Frachttransport betrachtet. Wir erwarten nunmehr, dass bei der jährlichen Flughafenbilanz auch immer die verursachten Lärmkosten mit angegeben werden. Kostenlose Verschmutzungszertifikate zu Lasten Dritter sind nicht mehr zeitgemäß und gehören daher abgeschafft“, fordert Martin Mosel, Sprecher des Initiativkreis Klima- und Fluglärmschutz im Luftverkehr.

1) UBA-Texte 109/2018: Szenario Luftverkehr Deutschland unter Einbezug von Umweltaspekten; UBA (2019):
Methodenkonvention 3.0 zur Ermittlung von Umweltkosten - https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/szenario-luftverkehr-deutschland-unter-einbezug-von

Hintergrund


Am 24. April 2019 findet der 22. Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day statt. Das Motto lautet "Alles laut oder was?“. In Deutschland ist der "Tag gegen Lärm" eine Aktion der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA e.V.). An diesem Aktionstag geht es darum, die Aufmerksamkeit auf die Ursachen von Lärm und seine Wirkungen zu lenken, mit dem Ziel, die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Die Informationen und Aktionen am "Tag gegen Lärm" richten sich an Erwachsene und Kinder sowie fachlich interessierte Kreise und politisch Verantwortliche.

Als Lärm werden Geräusche (Schall) bezeichnet, die durch ihre Struktur (Lautstärke und Frequenz) auf die belebte Umwelt (Menschen, Tiere) belastend bis gesundheitsschädigend wirken. Lärm stellt eine nichtstoffliche Umweltverschmutzung dar, die das natürliche Lebensumfeld des Menschen negativ beeinflusst. Die daraus resultierenden Schmerzen und das Leid der Betroffenen oder Angehörigen sowie der Verlust an Lebensqualität werden als sogenannte immaterielle Kosten quantifiziert.

Der Luftverkehr ist eine der größten Umweltbelastungen weltweit. Neben dem Anheizen des Klimawandels und dem Ausstoß von Luftschadstoffen verantwortet das Fliegen über seine Lärmemissionen einen unmittelbaren Eingriff in die Lebensqualität vieler Menschen. Lärmbedingte Erkrankungen sind im Umfeld von Flughäfen sowie im Bereich der Start- und Landekorridore signifikant erhöht.

Luftverkehr kann auf verschiedenen Ebenen zu Beeinträchtigungen für die lärmexponierten, d.h. dem Lärm ausgesetzten Menschen führen. Fluglärm kann messbare vegetative und endokrine (hormonelle) Veränderungen bewirken, die auf lange Sicht zu Stoffwechselstörungen, Organ-Dysfunktionen und Sterbefällen führen können.

I. Psychologische Wirkungen:

  1. Lärmbelästigung: Ab einer bestimmten Stärke (Pegelhöhe und Häufigkeit) kann die indivi-duelle Fluglärmwahrnehmung zu einer erheblichen Belästigung aufgrund von Störungen von Kommunikation (innen wie außen), Beeinträchtigungen von Erholung und Freizeit und der Störung von Lern- und Arbeitsprozessen führen
  2. Kognitive Leistung: Durch Fluglärm kann insbesondere die geistig-emotionale Entwicklung von Kindern verzögert werden (z.B. Wahrnehmung der Umwelt, Aufmerksamkeit auf spezielle Geschehen, Verarbeitung von Informationen im Gehirn, Gedächtnisspeicherung für spätere Erinnerung,  Zuweisung von Bedeutungen)
  3. Angst: Auch Angstzustände (v.a. bei rasch anwachsenden und lauten Schallereignissen, z.B. Überflüge in niedriger Flughöhe) können entstehen


II. Physiologische Wirkungen:

  1. Herzkreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfälle, Herzinsuffizienz)
  2. Störungen des Schlafs ((Wieder-)Einschlafen, Durchschlafen)
  3. psychische Erkrankungen (u.a. Depressionen), etc.


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Presseinformation (BVF Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V.)
23. April 2019


Tag gegen Lärm am 24.4.2019 - Bundesvereinigung gegen Fluglärm fordert baldige Novellierung des Fluglärmgesetzes
„Das rund 12 Jahre alte Fluglärmgesetz bedarf einer dringenden Novellierung, um den Schallschutz an den Flughäfen zu verbessern. Künftig muss es zu einer Gleichbehandlung von bestehenden Flughäfen mit Ausbauflughäfen kommen. Wichtig sind auch die Erweiterung der Ansprüche auf baulichen Schallschutz für Kitas, Krankenhäuser und Schulen sowie der Wegfall der Schlechterstellung bei Gebäuden, die früher bereits baulichen Schallschutz erhalten haben.
Mit Sorge sehen wir, dass der Fluglärmbericht der Bundesregierung zur Evaluierung des Fluglärmgesetzes neue Schutzzonengrenzwerte von weiteren Gutachten abhängig macht. Dies darf nicht als Vorwand benutzt werden, eine Novellierung des Fluglärmgesetzes in dieser Legislaturperiode zu unterlassen. ...

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Presseinformation (BVF Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V.)
06. April 2019


Wechsel an der Spitze der Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V.
Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V. (BVF) am 06.04.2019 in Frankfurt a.M. hat der langjährige Präsident und 1. Vorsitzende der BVF – Helmut Breidenbach – sein Amt, das er seit dem Jahr 2005 ausübte, aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Zu seinem Nachfolger wurde der 62-jährige Diplom-Verwaltungswirt Carl Ahlgrimm aus Ludwigsfelde einstimmig gewählt. Ahlgrimm war von 2002 bis 2018 Bürgermeister der vom Flughafen BER betroffenen Gemeinde Großbeeren im Land Brandenburg und hatte in seiner Amtszeit maßgeblich
im Dialogforum Airport Berlin-Brandenburg als stellvertretender Moderator und Leiter der Arbeitsgruppe Interessenausgleich mitgewirkt. ...
Als eine der dringlichsten Aufgaben sieht Ahlgrimm an, die Politik beim Wort zu nehmen. Er führt hierzu aus: „Wer im Koalitionsvertrag zusagt, die Fluglärmkommissionen in ihrer Arbeit zu unterstützen, muss den Worten auch Taten folgen lassen – und zwar in der laufenden Legislaturperiode, für die der Koalitionsvertrag abgeschlossen wurde. ...

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Luftfahrtgipfel: War’s das schon, Herr „Klimawandel-Bürgermeister“?
28.03.2019

Auf Einladung des Ersten Bürgermeisters und des Bundesverkehrsministers fand heute im Hamburger Rathaus erneut ein „Spitzentreffen zur Luftfahrt“ statt. „Weder saßen, wie von Scheuer behauptet, alle Beteiligten am Tisch, noch wurde das Flugverkehrsproblem unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit betrachtet“, kommentiert der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, Stephan Jersch. „Wir haben hier in der Stadt ein ansteigendes Fluglärmproblem, was dem Bürgermeister bekannt ist. Und jeden Freitag demonstrieren tausende Jugendliche für die Klimarettung, was dem Bürgermeister ebenfalls bekannt ist. Aber beim ,Spitzentreffen‘ spielen die zentralen Problemkreise des Flugverkehrs, wie eben Lärmschutz und Klimagas-Emissionen, überhaupt keine Rolle. Ein ganz schlechter Auftritt für den selbst ernannten Klimawandel-Bürgermeister.“

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BUND klagt gegen Flughafenausbau
24.03.2019

Pressemitteilung

Der BUND hat jetzt seine Klage gegen den Flughafenausbau mit einer Begründung unterlegt. Er ist der Meinung, die Rechtsgrundlage, nämlich der Planfeststellungsbeschluss von 1998 sei unwirksam, da veraltet. Die damaligen Prognosezahlen stimmen nicht mehr, die heutigen Umwelterfordernisse sind nach inzwischen neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen und Rechtsvorschriften andere. Die Menschen müssen heute besser vor den schädlichen Emissionen des Luftverkehrs geschützt werden.
Der Dachverband BIG Fluglärm-Hamburg und die Notgemeinschaft der Flughafenanlieger dazu: “Der Senat und seine Behörden denken mit dem Flughafen einseitig nur an Wachstum und Expansion des Luftverkehrs, ignorieren dabei das Klimaziel und haben ungenügendes Verständnis für die erheblichen Umweltbelastungen der Anwohner in den Wohnlagen um den Flughafen und in den Flugschneisen. ....

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Presseinformation (BUND)
18. März 2019


Flughafenausbau: BUND Hamburg reicht Klagebegründung ein
BUND fordert Nachtflugverbot und offene Debatte über Wachstumsgrenzen am Hamburger Flughafen

Umweltverband rügt Verfahrensfehler / Kapazitätserweiterung und weitere Lärmbelastungen ohne Öffentlichkeitsbeteiligung genehmigt

Der BUND Hamburg hat heute fristgerecht die Begründung seiner Klage gegen den Ausbau des Flughafens Hamburg beim Oberverwaltungsgericht Hamburg eingereicht. Darin führt der BUND vor allem die völlig veraltete Genehmigungslage aus dem Jahre 1998 und die Missachtung seiner Beteiligungsrechte ins Feld. Die Grundlage für die massiven Ausbauvorhaben des Flughafens stellt ein über 20 Jahre alter Planfeststellungsbeschluss dar. Die nur im Grundsatz genehmigte "Ausbaustufe 3", die der Flughafen jetzt für Millionen zusätzlicher Passagiere in Angriff nimmt, sei daher außer Kraft getreten.

"Der Flughafen hat die dritte Ausbaustufe über 13 Jahre liegen lassen. Daher ist die Genehmigung unserer Ansicht nach nicht mehr gültig. Der Flughafen muss ein neues Planfeststellungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung durchführen, damit sich Betroffene und Umweltverbände einbringen können. Mit einem neuen Verfahren entfällt automatisch der Bestandsschutz des Flughafens und die Lärmschutzzonen müssen neu bestimmt werden. Allein davon könnten zigtausende Lärmbetroffene profitieren, da sie dann zumindest Anspruch auf besseren Lärmschutz erhalten würden", so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg." .....

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Klage gegen Flughafen-Ausbau eröffnet neue Chancen
18.03.2019

Der BUND hat heute die Begründung seiner Klage gegen den Flughafenausbau eingereicht. „Der Anachronismus, dass der Flughafen Hamburg sich trotz aller Ausbauten darauf berufen kann, ein Bestandsflughafen zu sein und deshalb erheblich mehr Lärm emittieren darf, muss beendet werden“, erklärt Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Leider widersetzt sich die Wirtschaftsbehörde bis heute einer Neuordnung dieser Regelung und verharrt in Handlungslosigkeit. Mit ihrer Rückendeckung wird das Flugfeld immer mehr zum Fremdkörper in einer Stadt, die um Klimaziele und gesunde Lebensumstände kämpft. Das muss sich ändern: Der Flughafen braucht dringend eine neue, zeitgemäße Planungs- und Genehmigungsgrundlage.“....

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Presseinformation (BVF Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V.)
22. Februar 2019


Ministerium veröffentlicht Protokolle der Fluglärmkommission für den Flughafen Düsseldorf
Seit dem 22.2.2019 sind Protokolle der Fluglärmkommission für den Flughafen Düsseldorf erstmalig öffentlich im Internet abrufbar. Hier der Link zum Protokoll der 104. Sitzung der Fluglärmkommission Düsseldorf - PDF - . Die beiden Vertreter der Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF), Helmar Pless und Christoph Lange, sehen in der Veröffentlichung der Protokolle eine Aufwertung der Fluglärmkommission. Zudem werden durch die höhere Transparenz zu hohe Erwartungen an das Gremium auf ein realistisches Maß gebracht.

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Dresden zündet den CO2-Turbo für Leipzig
Leipzig, den 17. Februar 2019
Pressemeldung CO2-Turbo für Flughafen Leipzig (pdf)

In inoffiziellen Kreisen wurde es schon eine Weile kolportiert, nun konnte man es auf LVZ-online bestätigt finden. Auf Initiative der Sächsischen Landesregierung wird als Ausgleichsmaßnahme für den Kohleausstieg in ostdeutschen Regionen der Frachtflughafen Leipzig-Halle noch mehr ausgebaut. ...

Zunehmender Fluglärm und Akquise von Großflugzeugen
11.02.2019

Offener Brief an den Ersten Bürgermeister der Freien- und Hansestadt Hamburg

... Mit jeglicher Anwerbung von neuen Destinationen und neuen Fluglinien – gerade für Langstrecken - ist mehr Fluglärm, besonders durch Großgerät, impliziert. Wir empfinden daher Ihre politische Aktion als völlig inakzeptabel für die vielen Flughafenanwohner und extrem unsensibel. So entsteht der Eindruck, Sie hätten sich damit auf die Seite des Großkapitals, der Lärmverursacher und Klimaschädiger begeben. ...

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Presseinformation (BUND)
15. Januar 2019


Verspätungen am Airport steigen weiter
BUND fordert Nachtflugverbot und offene Debatte über Wachstumsgrenzen am Hamburger Flughafen

Die neuen Zahlen der Behörde für Umwelt und Energie (BUE) zu den Verspätungen am Hamburger Flughafen und den zunehmenden Beschwerden aus der Bevölkerung kommentiert BUND-Landesgeschäftsführer Manfred Braasch wie folgt:
"Fast 1.200 Verspätungen nach 23 Uhr - das ist ein neuer Negativ-Rekord. Ob der x-te Punkteplan oder eine freiwillige Pünktlichkeitsoffensive – von den hehren Versprechungen und Plänen greift und funktioniert nichts. Es zeigt sich einmal mehr, dass dringend ein konsequentes Nachtflugverbot ab 22 Uhr her muss.

Die Entwicklung der Verspätungen und auch die scheibchenweise bekanntgewordene Planung für die Kapazitätserweiterung auf bis zu zehn Mio. Passagiere mehr pro Jahr machen deutlich, dass wir endlich eine Debatte über die Wachstumsgrenzen des Hamburger Flughafens brauchen."

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Presseinformation (BUND)
07. Januar 2019


Umweltverband kritisiert erhebliche Kapazitätsausweitung ohne Öffentlichkeitsbeteiligung
Der BUND Hamburg hat heute Klage gegen ein Ausbauvorhaben des Hamburger Flughafens beim Oberverwaltungsgericht Hamburg eingereicht. Der Airport nimmt derzeit eine erhebliche Kapazitätserweiterung für bis zu zehn Mio. zusätzliche Passagiere pro Jahr vor. Wie bereits in der Vergangenheit soll das Vorhaben über einfache Plangenehmigungen ohne Beteiligung der Öffentlichkeit und anerkannter Umweltverbände umgesetzt werden. Damit liegt ein massiver Verfahrensfehler vor. Der BUND Hamburg klagt nun gegen eine aktuelle Genehmigung für das Ausbauvorhaben und wird dabei von der Kanzlei Mohr Rechtsanwälte vertreten.   

„Über verschiedene Genehmigungen soll unterhalb des Radars der Öffentlichkeit eine massive Kapazitätserweiterung am Flughafen durchgesetzt werden. Noch heute behaupten die Verantwortlichen, dass es sich lediglich um eine Komfortverbesserung für Passagiere handelt. Mit diesen Nebelkerzen muss jetzt Schluss sein. Unsere Klage soll ein transparentes Verfahren durchsetzen, bei dem die Auswirkungen der Kapazitätserweiterung auf die Umwelt umfassend geprüft werden können“, so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg. ...

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Flughafen-Ausbau: Karten auf den Tisch!
07.01.2019

Der BUND hat heute Klage gegen die Ausbauarbeiten des Flughafens Hamburg eingereicht. „Seit Jahren mogelt sich der Flughafen mit Rückendeckung der Wirtschaftsbehörde und des Bezirksamts Nord an einer öffentlichen Beteiligung bei seinen Ausbauarbeiten vorbei. Dabei geht es eben nicht nur um Umbauten: In der Summe baut der Flughafen seine Kapazität deutlich aus“, erklärt dazu Stephan Jersch, der umweltpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. ....

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Flughafen ignoriert bei seinen Wachstumsplänen das Klimaziel:
Umweltbewußtsein geht anders!
12.12.2018

Der UNO Generalsekretär António Guterres ruft die Staaten zu deutlich größeren Anstrengungen im Klimaschutz auf und der Flughafen präsentiert seine neuen Expansionspläne. Der Dachverband BIG Fluglärm fordert den Flughafen jetzt auf, die Mahnung von Guterres ernst zu nehmen und den klimaschädlichen Flugverkehr von und nach Hamburg zu reduzieren.
 
Margarete Hartl-Sorkin, 1. Vorsitzende vom Dachverband BIG Fluglärm-Hamburg e.V.: “Der Flughafen denkt allein an Wachstum und Expansion. Wir befürchten, dass er zum Sommerflugplan erneut die CO2-Belastungen aus dem Flugverkehr steigern will. Schon jetzt emittiert der Flugverkehr von und nach Fuhlsbüttel über 3 Millionen Tonnen CO2 im Jahr. Laut Umweltbundesamt verursacht eine Tonne 180 Euro Klimaschaden. Die ungedeckten volkswirtschaftlichen Verluste des Hamburger Flugverkehrs liegen also bei über 500 Millionen Euro jährlich.“ ...

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Presseinformation (BUND)
11. Detember 2018


BUND fordert Stopp aller Ausbauvorhaben am Hamburger Flughafen und personelle Konsequenzen
Ausbauplanung ist rechtlich nicht haltbar / Wirtschaftssenator muss für rechtssicheres Verfahren und Abberufung von Flughafenchef Eggenschwiler sorgen.

Die jetzt bekannt gewordene Ausbauplanung des Hamburger Flughafens ist nach Einschätzung des BUND Hamburg rechtlich nicht haltbar. Über Jahre wurde vom Flughafen mit Rückendeckung des Bezirksamts Nord und der Wirtschaftsbehörde (BWVI) ohne Öffentlichkeitsbeteiligung eine massive Ausbauplanung umgesetzt und genehmigt. Dies hätte nur mit einen Planfeststellungsverfahren und entsprechender Öffentlichkeitsbeteiligung geschehen dürfen. Der BUND fordert daher, alle Ausbauvorhaben sofort zu stoppen.
 
„Acht bis zehn Millionen Passagiere mehr bedeuten auch bis zu 80.000–100.000 Flugbewegungen mehr. Die völlig überholte Planfeststellung aus 1998 deckt diesen Ausbau nicht ab. Trotzdem wurde munter weitergemacht. Der BUND fordert deshalb, dass Herr Eggenschwiler als Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens abberufen wird“, so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg.

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Flughafenausbau in Salamitaktik: Fatal für Mensch und Umwelt
11.12.2018

Der BUND hat heute einen Ausbaustopp für den Hamburger Flughafen gefordert. „Nachdem Rot-Grün im September die Volkspetition ,Nachts ist Ruhe’ im Handstreich abgelehnt und nur einen desaströsen Kompromiss zur Fluglärmminderung zugelassen hat, lässt die Flughafengesellschaft jetzt die Katze aus dem Sack: Wie vermutet ist das so genannte Interimsgebäude nur ein Ausbauschritt neben anderen, um die Kapazitäten massiv auszubauen“, erklärt dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Wieder wird deutlich, dass für den Flughafen, an dem die Hansestadt ja immerhin Mehrheitsgesellschafter ist, ein anderer Rechtsrahmen gilt als für andere Hamburger_innen, die Anlagen bauen oder betreiben.“ ....

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NOTGEMEINSCHAFT DER FLUGHAFEN-ANLIEGER HAMBURG E.V.
Neues Flughafenterminal – ein klimaschädlicher Schwarzbau?
10. Dezember 2018


Das vom Flughafen geplante neue Terminal auf dem Vorfeld, könnte ein Schwarzbau werden, befürchtet die Notgemeinschaft der Flughafenanlieger.
Recherchen der Bürgerinitiative ergaben, dass das so genannte Shuttlebus-Terminal nicht den Vorgaben der Planfeststellung entspricht. In der aktuellen Planung soll es mit klimaschädlichen Dieselbussen an den übrigen Terminals angebunden werden statt mit einer emissionfreien Mini-UBahn, die in der Planfeststellung vorgegeben ist. „Damit stimmt die Umweltverträglichkeitsprüfung nicht mehr; die Planfeststellung für den Flughafen und seine Ausbaumaßnahmen steht in Frage,“ stellt der 1. Vorsitzende der Notgemeinschaft, Gebhard Kraft, fest. ...

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Presseerklärung des GRÜNEN Kreisverbands Hamburg-Nord
19. November 2018


GRÜNE wollen mehr Lebensqualität
Einstimmig haben die GRÜNEN Hamburg-Nord ihr Programm für die Bezirkswahlen im Mai 2019 beschlossen. Zentrale Zielsetzung aller politischen Vorhaben der GRÜNEN im Bezirk Nord ist die Steigerung der Lebensqualität. Bezahlbarer Wohnraum, mehr Grün, weniger Lärm- und Luftbelastung, schneller und komfortabler mobil ohne Auto, bessere Aufenthaltsqualität und mehr sozialer Zusammenhalt im Quartier – so lässt sich die GRÜNE Vision für Hamburg-Nord zusammenfassen.

... Mit dem Beschluss zum strikten Nachtflugverbot ab 22 Uhr hat unsere Kreismitgliederversammlung auch ein Signal an die Landesebene gesandt: Hier besteht dringender Handlungsbedarf.“  ...

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Presseinformation (Umweltbundesamt)
20. November 2018


Hohe Kosten durch unterlassenen Umweltschutz
Eine Tonne CO2 verursacht Schäden von 180 Euro – Umweltbundesamt legt aktualisierte Kostensätze vor

Zu viele Treibhausgase, Luftschadstoffe und andere Umweltbelastungen schädigen unsere Gesundheit, zerstören Ökosysteme und lassen Tiere und Pflanzen aussterben. Zudem führen sie zu wirtschaftlichen Einbußen durch z. B. Produktionsausfälle, Ernteverluste oder Schäden an Gebäuden und Infrastruktur. Für viele dieser Schäden gibt es etablierte wissenschaftliche Methoden, um sie in Geldwerten auszudrücken. Das Umweltbundesamt (UBA) hat in der gerade veröffentlichten Methodenkonvention 3.0 seine Empfehlungen zur Ermittlung solcher Schäden aktualisiert und die Kosten durch Umweltbelastungen neu berechnet. Danach verursacht zum Beispiel die Emission einer Tonne Kohlendioxid (CO2) Schäden von rund 180 Euro.

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Presseinformation (BUND)
7. November 2018


Nachhaltige Mobilität: Fehlanzeige
Hamburg belegt im bundesweiten Ranking drittletzten Platz /bei Lärm und Luftschadstoffen fällt die Stadt durch.

In dem heute veröffentlichten „Bundesländerindex Mobilität“ belegt Hamburg den 14. Platz und gehört damit zu den Schlusslichtern in Sachen Nachhaltige Mobilität. 2017 lag Hamburg sogar an letzter Stelle im Ranking der Bundesländer.

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Bundesländerindex Mobilität & Umwelt 2018/19 (pdf) Themenbereiche: Verkehrssicherheit, Lärmminderung, Flächenverbrauch, Klimaschutz, Luftqualität

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Presseinformation (BVF Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V.)
05. Oktober 2018


Luftfahrt-Gipfel blendet steuerliche Fehlanreize in der Verkehrspolitik aus
„Beim Luftfahrt-Gipfel ist eine wesentliche Frage ausgeblendet worden: Fliegen ist aufgrund steuerlicher Fehlanreize zu billig. Der gewerbliche Luftverkehr ist befreit von der Mineralölsteuer, der Ökosteuer und der Mehrwertsteuer auf internationale Tickets. Busse und Bahnen zahlen diese Steuern. Daher wird das Bekenntnis der Bundesregierung, sich für eine Verlagerung von Kurzstrecken-Flugverkehr auf die Schiene einzusetzen, vermutlich ein Lippenbekenntnis bleiben. ...“

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Presseinformation (BUND)
27. September 2018


Bürgerschaft lehnt BUND-Fluglärmpetition ohne stichhaltige Begründung ab
Armutszeugnis für parlamentarische Arbeit / Bürgermeister schreibt Teile des rot-grünen Fraktionsvorschlags für Verspätungsregelungen

... „Die rot-grüne Parlamentsmehrheit hat ein äußerst problematisches Bild abgegeben. Quasi ohne inhaltliche Begründung wurde unsere Volkspetition abgelehnt und damit Unterzeichner und Lärmbetroffene gleichermaßen vor den Kopf gestoßen. Rot-grün stellt einseitig die Interessen der Fluggesellschaften und des Flughafens nach vorne und bietet keinerlei Kompromisslösung für eine verbesserte Nachtruhe ab 22 Uhr an. Das ist befremdlich und kurzsichtig“, so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg.. ....

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Thering: Rot-Grüne Verweigerungshaltung beim Kampf gegen den Fluglärm belastet die Anwohner und schwächt den Flughafen
07.09.2018

Nach sechs Jahren Diskussion, einem nicht umgesetzten 10-Punkte-Plan, einem nicht umgesetzten 16-Punkte-Plan und einer erfolgreichen Volkspetition zeigt sich mit dem heute vorgelegten Maßnahmenplan von SPD und Grünen erneut, dass beide nicht in der Lage sind, wirkungsvolle und nachhaltige Maßnahmen umzusetzen. Zwei aktuelle Senatsanfragen (Drs. 21/14059 und 21/13948) zeigen, dass die Belastungen der Anwohnerinnen und Anwohner ungebrochen hoch sind. Von Januar bis einschließlich Juli 2018 kam es zu 43.397 Beschwerden gegen Fluglärm und zu 761 verspäteten Starts und Landungen nach 23 Uhr. Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Der von SPD und Grünen vorgelegte Maßnahmenplan ist null und nichtig. Er ist ein Schlag ins Gesicht der lärmgeplagten Hamburgerinnen und Hamburger. ....

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Fluglärm: Rot-Grün gegen Demokratie und Umweltschutz:
SPD und Grüne haben gestern Abend mit ihrer Mehrheit im Umweltausschuss die Volkspetition „Nachts ist Ruhe“ beerdigt.
07.09.2018

Die rund 15.000 Unterzeichner_innen hatten die Beschränkung der Betriebszeit des Flughafens auf 22 Uhr gefordert, um dem seit Jahren steigenden Lärm durch die stetig steigende Zahl der Flugverspätungen zu begegnen und eine verlässliche Nachtruhe zu sichern. „In Hauruck-Manier übergeht die rot-grüne Koalition die demokratischen Rechte der Abgeordneten wie auch der Volkspetent_innen“, kritisiert Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Zweieinhalb Stunden vor Sitzungsbeginn haben die Regierungsfraktionen ein eigenes, dreiseitiges Papier mit Maßnahmen zum Fluglärmschutz verschickt. Der Opposition wurde jede Möglichkeit genommen, sich intensiv mit den Vorschlägen auseinanderzusetzen. Gleichzeitig erklärt die Koalition die Volkspetition für nicht abhilfefähig. Die Bürgerbeteiligung ist damit von SPD und Grünen einfach überfahren worden.“....

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Presseinformation (BUND)
6. September 2018


BUND: Bürgerschaft brüskiert Fluglärm-Betroffener
Rot-Grün weist Volkspetition für ein erweitertes Nachtflugverbot auf ganzer Linie zurück / BUND wird sich weiter gegen nächtlichen Fluglärm wehren

Mit großer Enttäuschung hat der BUND Hamburg heute zur Kenntnis genommen, dass die Bürgerschaft mit ihrer rot-grünen Mehrheit die Volkspetition für ein erweitertes Nachtflugverbot am Hamburger Flughafen abgelehnt hat. Der BUND hatte der Bürgerschaft vor knapp einem Jahr fast 15.000 Unterschriften für eine Nachtruhe am Airport von 22 Uhr bis 6 Uhr an Werktagen und 22 Uhr bis 8 Uhr an Sonn- und Feiertagen überreicht.
 
„Was Rot-Grün heute vollmundig als Verbesserung des Lärmschutzes am Hamburger Flughafen verkauft hat, ist ein Kniefall vor den Interessen der Fluggesellschaften und der Unternehmensleitung des Flughafens. Die wenigen Vorschläge der Regierungsparteien enthalten dagegen lediglich weitgehend unverbindliche Vorschläge. Damit kann bestenfalls die systematische Umgehung der bereits seit Jahren geltenden Regelungen etwas eingedämmt werden“, empört sich Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg. ....

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Presseinformation (BUND)
3. September 2018


Appell aller Fluglärminitiativen und des BUND an die Hamburger Bürgerschaft
Entscheidung Fluglärm-Volkspetition steht bevor

Erstmals haben sich alle Fluglärminitiativen aus dem Großraum Hamburg und der BUND in einem gemeinsamen Appell an die Abgeordneten der Hamburger Bürgerschaft gewandt, um ein Nachtflugverbot ab 22 Uhr am Hamburger Flughafen einzufordern. Am 6. September 2018 wird der zuständige Ausschuss für Umwelt und Energie über die BUND-Volkspetition für eine konsequente Nachtruhe entscheiden. Dann wird sich zeigen, ob die Regierungsmehrheit aus SPD und Grünen endlich etwas für die Lärmbetroffenen tun will. Die Situation der Verspätungen nach 23 Uhr hatte sich auch in den ersten Monaten 2018 nochmals deutlich verschärft. ....

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Presseinformation (BUND)
17. August 2018


Hamburger Flughafen:
Nachtflugverbot und Arbeitsplätze

„Mehr Passagiere generieren mehr Umsatz, sind Garant für die Schaffung von Arbeitsplätzen“, diese Aussage hören und lesen wir immer wieder, wenn es um die Überhöhung der wirtschaftlichen Bedeutung der Flughäfen in Deutschland geht. Verfasser ist das Wirtschaftsunternehmen Flughafen und deren Lobbyverbände. Nur allzu gerne wird dieses dann
von der Politik und ihren Vertretern meist ungeprüft und ohne Abwägung der konkreten Interessen vor Ort übernommen. Es stellt sich jedoch die Frage, in welchem konkreten Verhältnis der Umsatz der Flughafenbetreibergesellschaft zum Passagierwachstum gestiegen ist und wie groß die positiven Arbeitsplatzeffekte im selben Betrachtungszeitraum ausgefallen sind. ...
Von einem echten Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr unmittelbar profitieren würden die offiziell anerkannten 55.000 in den ausgewiesenen Fluglärmschutzzonen lebenden Menschen. Dazu kommen diejenigen, die zwar außerhalb der bestehenden Schutzzonen, jedoch in den Anund Abflugkorridoren leben. Dies sind zusätzlich ca. 45.000 Bürgerinnen und Bürger. In einer Kosten-/Nutzen-Bilanzierung sind daher der mögliche Verlust von ca. 250 Arbeitsplätzen dem Gewinn an gesunden Lebensjahren (ISEW-Index) von ca. 100.000 Bürgern gegenüber zu stellen.
Es ist schlichtweg eine Frage der sozialen Gerechtigkeit und der Umweltgerechtigkeit, inwieweit die Gewinnmaximierung einzelner Gewerbetreibender weiterhin über dem Wohl der Allgemeinheit stehen soll?

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Wieder Wirbelschleppenschaden, wieder Beinaheunfall!
Wie sicher ist der innerstädtische Flugbetrieb?
15.07.2018

Zwei neuerliche Sicherheitspannen beim Flugbetrieb wurden uns gemeldet, erklärt der Dachverband BIG Fluglärm-Hamburg e.V.:
In Langenhorn, Wildermuthring, hatte wiederum ein Großflugzeug Type B777 von Emirates mit einer Wirbelschleppe ein Dach eines Reihenhauses beschädigt. ...

Ein darüber hinaus beunruhigender Beinahe-Flugunfall vom 12.7.18, 22.23 h verunsichert die Anwohner gleichermaßen: Ein Flugzeug des Ferienfliegers Condor aus Kos musste seinen Landeanflug in 120 m Höhe kurz vor der Landung aus Nord-Ost abbrechen und durchstarten, weil die vorgesehene Landebahn 023 durch ein gleichzeitig in Richtung Norderstedt startendes Flugzeug blockiert war. ...

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Flughafen-Planfeststellungsbeschluss ungültig wegen unzureichender Einbindung von Schutzbestimmungen für die Bevölkerung – Initiativen fordern erneutes Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung
11.07.2018

Nachdem die Hamburger Wirtschaftsbehörde als zuständige Luftverkehrsaufsichtsbehörde keine aktuelle Betriebserlaubnis für den Hamburger Flughafen vorlegen konnte, fordern Anwohner und Fluglärmschutzinitiativen den dann auch offenbar mangelhaften Planfeststellungsbeschluss von 1998 zu erneuern.

Nach Ansicht unseres Luftrechtsexperten Karsten Sommer ist der Planfeststellungs-beschluss fehlerhaft. Es wurde versäumt, die Benutzungsregeln der Start- und Landebahnen als Schutzbestimmungen für die Bevölkerung rechtsverbindlich in den Beschluss einzubinden. ...

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Fehlerhafte Aussage zur Betriebserlaubnis des Flughafens: Jetzt muss alles auf den Prüfstand
06.07.2018

Der BUND hat heute im Zusammenhang mit der Anhörung zur Volkspetition 'Nachts ist Ruhe' publik gemacht, dass die Aussage des Senats, eine Erweiterung der Nachtflugbeschränkung für Hamburg sei rechtlich nicht möglich, juristisch fragwürdig ist.

Dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Viele Möglichkeiten, die Belastung der Menschen in den Flugschneisen des Flughafens zu reduzieren, sind Hamburg durch Bund und EU aus der Hand genommen. Das ist unstrittig. Dass der Senat aber auch operativ mögliche Maßnahmen zur Reduzierung der Belastung wider besseren Wissens leugnet, ist eine Respektlosigkeit gegenüber dem Parlament, das auf eine objektive Darstellung der Situation angewiesen ist.“....

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Presseinformation (BUND)
13. Juni 2018


Fluglärm am „Airport Hamburg“: Nächtliche Verspätungen nehmen erneut deutlich zu – Pünktlichkeitsoffensive, neue Landeentgelte und Bußgelder laufen ins Leere / Bürgerschaft muss für konsequentes Nachtflugverbot ab 22 Uhr sorgen

Die geltenden Betriebszeiten am Flughafen Hamburg werden weiter massiv verletzt. Dies geht aus einer aktuellen Auswertung des BUND Hamburg hervor. Danach liegt die Anzahl der nächtlich verspäteten Starts und Landungen nach 23 Uhr in den ersten fünf Monaten dieses Jahres gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2017 nochmals deutlich höher. Sämtliche Maßnahmen, die seitens der Wirtschaftsbehörde und des Flughafens zur Eindämmung der Verspätungen angekündigt wurden, laufen erkennbar ins Leere.. ...
Der BUND Hamburg tritt für ein konsequentes Nachtflugverbot ab 22 Uhr am Hamburger Flughafen ein und fordert die Bürgerschaft auf, in diesem Sinne über die Fluglärm-Volkspetition des BUND zu entscheiden. Am 20. Juni 2018 wird der zuständige Umweltausschuss dazu eine Empfehlung an die Bürgerschaft abgeben.

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Presseinformation (BUND)
23. Mai 2018


Anhörung Fluglärm: Senat und Bürgerschaft müssen Nachtflugverbot umsetzen und für eine nachvollziehbare Betriebsgenehmigung sorgen

An diesem Donnerstag, den 24.05.2018, findet im Hamburger Rathaus die Anhörung des Senats durch den Umwelt- und Wirtschaftsausschuss zur Volkspetition des BUND Hamburg für ein konsequentes Nachtflugverbot am „Helmut Schmidt-Airport“ ab 22 Uhr statt. Bei dieser Anhörung handelt es sich um die letzte von insgesamt drei Ausschuss-Anhörungen, die die Grundlage für die abschließende Entscheidung der Bürgerschaft zur BUND-Fluglärm-Petition darstellen. Fast 15.000 Menschen hatten die Petition bis September 2017 unterschrieben. Mit einer Entscheidung der Bürgerschaft wird vor der Sommerpause gerechnet. ...

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Der Lärmteppich des Flughafen Fuhlsbüttel wächst - Lösung von SPD/GRÜNEN + CDU:
Einfach unter den Teppich kehren!
06.04.2018

Insbesondere in der Eimsbütteler SPD-Fraktion ist eine ausgeprägte Phobie vor einer ausgewogenen Faktensammlung zum Thema Fluglärm festzustellen. Als die Mehrheit des bezirklichen Umwelt-Ausschusses eine Einladung zu einer Sonderschau des Airports Hamburg wahrnahm und während dieser Vorstellung bei Brezeln und Getränken die Vorzüge und absolute Notwendigkeit eines innerstädtischen Flughafens erklärt bekam, war es den Verantwortlichen sichtlich unangenehm, auf kritische Fragen der Vertreter der Linksfraktion Eimsbüttel detailliert einzugehen.
In der darauf folgenden Sitzung des GUWV (bezirklicher Ausschuss für Grün, Umwelt, Verbraucherschutz und Wirtschaft) beantragte der Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE, zur Vervollständigung der Faktenlage Vertreter des Umweltverbandes BUND Hamburg einzuladen....

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Fluglärm: An verlängerter Nachtruhe führt kein Weg vorbei
23.03.2018

In der Anhörung zur Volkspetition „Nachts ist Ruhe“ schlugen die geladenen Expert_innen dem Umweltausschuss gestern Abend zahlreiche Einzelmaßnahmen zur Reduzierung von nächtlichem Fluglärm vor. „Einiges davon sollte sofort angegangen werden“, folgert Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Die Zeit kurz vor der Nachtruhe sollte nur noch in Ausnahmefällen durch geplante Starts und Landungen belegt werden, um mehr Reserve für Nachzügler zu schaffen. Verspätete Flieger müssen konsequent umgeleitet werden, das macht uns Frankfurt erfolgreich vor. Und Ausnahmen müssen Ausnahmen bleiben – der regelhafte Verstoß gegen die Bahnbenutzungsrichtlinien, die Teil der Betriebserlaubnis des Flughafens sind, muss Konsequenzen haben.“ ...

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Offener Brief an Arnold Vaatz, Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU)
Bürgerinitiativen "Gegen die neue Flugroute",
Leipzig, den 17. Februar 2018
NoGroKo: Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD Disput zum Luftfrachtdrehkreuz Leipzig-Halle (pdf)

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Erweiterung des Siedlungsbeschränkungsgebietes am LEJ - Schlussstein im Flughafenkomplott?
Bürgerinitiativen "Gegen die neue Flugroute",
Leipzig, den 15. Februar 2018
Pressemeldung Erweiterung Siedlungsbeschränkung am Flughafen Leipzig Halle lesen (pdf)

... weitgehend von der Öffentlichkeit unbeachtet, wird derzeit in diversen sächsischen Amtsstuben an weiteren einschneidenden Veränderungen an der Lebensqualität der LEJ-Flughafenanwohner (und jener, die sich bisher noch gar nicht dafür hielten) gearbeitet. Die Siedlungsbeschränkungsgebiete sollen extrem erweitert werden. Lesen Sie hierzu unsere PM. Sie steht im direkten Kontext zum derzeit, und hoffentlich noch länger, diskutierten Koalitionspapier von CDU und SPD..

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Im Osten haben andere Regeln zu gelten - basta
Zum Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD
Bürgerinitiativen "Gegen die neue Flugroute",
Leipzig, den 13. Februar 2018
Pressemeldung Koalitionsvertrag CDU SPD lesen (pdf)

„... Besonders bei den im Großraum Leipzig/Halle wohnenden Bürgern dürfte es demnach künftig nachts noch mehr in den Gehörgängen rauschen, dank Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD. Satt den Bürgern, wie in Wahlkämpfen kommunal noch angekündigt bzw. versprochen, sich für vereinbarte Regeln und Festlegungen zum Schutz vor Fluglärm einzusetzen, beschließen Bundes-SPD und Bundes-Union im Koalitionspapier nun einen massiven Ausbau des Flugbetriebes in Leipzig. . ...

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Pressemitteilung vom Bündnis der Bürgerinitiativen "Kein Flughafenausbau - Für ein Nachtflugverbot" (über 80 Initiativen im Rhein-Main-Gebiet), 30. Januar 2018


Forum Flughafen und Region: Aktier Schallschutz 2018
Ein Dokument der Erfolglosigkeit und Kapitulaton vor dem Fluglärm

Das FFR Forum Flughafen und Region (FFR) hat sein erneuertes Konzept für einen aktien Schallschutz iorgestellt. Bei allem Respekt vor der Arbeit der Expertengruppe ist der Bericht ein Dokument der Erfolglosigkeit und der Kapitulaton vor der immer größer werdenden Verlärmung des Rhein-Main-Ballungsraums. In aufwändig gestalteten Broschüren werden Maßnahmen vorgestellt, die entweder als Prüfaufräge und Forschungsprojekte vergeben werden sollen oder die sich bereits im Regelbetrieb befnden. Bei letzteren sollten doch eigentlich Entlastungen für die Betroffenen feststellbar sein. Das Ergebnis dieser Maßnahmen liegt jedoch bei nahezu Null. ...

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Presseinformation (BUND)
16. Januar 2018


Fluglärm am Airport Hamburg: 2017 lautestes Jahr in diesem Jahrhundert
Jahresstatistik des Hamburger Flughafens für 2017 bestätigt BUND-Prognose / BUND fordert konsequentes Nachtflugverbot

Die aktuell im Internet veröffentlichte Jahresstatistik des Hamburger Flughafens bestätigt die Prognose des BUND, nach der das Jahr 2017 in Bezug auf die Lärmbelastung des Airports das lauteste seit 2000 gewesen ist. Zudem ist die Anzahl der besonders störenden Flugbewegungen nach 22 Uhr erstmals auf über 8.000 angestiegen. Auch die Zahl der Starts und Landungen außerhalb der offiziellen Betriebszeit von 6–23 Uhr hat sich von 450 im Jahr 2013 auf über 1.000 im Jahr 2017 mehr als verdoppelt. ...

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Presseinformation (BUND)
08. November 2017


UND-Volkspetition Fluglärm heute in der Hamburger Bürgerschaft
Fluglärm-Belastung wird immer stärker / BUND fordert konsequentes Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr

... Die Hamburger Bürgerschaft wird die Petition in den zuständigen Ausschuss überweisen. Dort erhält der BUND die Gelegenheit, seine Forderungen nach einem konsequenten Nachtflugverbot ab 22 Uhr zu erläutern. Anschließend muss die Bürgerschaft einen Beschluss zur Petition fassen.

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Presseinformation (BUND)
26. Oktober 2017


Volkspetition Fluglärm erfolgreich!
Deutlich über 10.000 gültige Unterschriften / BUND fordert konsequentes Nachtflugverbot und sieht Bürgerschaft in der Pflicht.

... Für das Jahr 2017 geht der BUND bereits jetzt davon aus, dass es das lauteste Flugjahr seit der Jahrtausendwende wird. Auch die Starts und Landungen nach 23 Uhr – innerhalb der derzeitigen offiziellen Nachtflugbegrenzung – steigen im Vergleich zu den Vorjahren dramatisch an.

„Ein konsequentes Nachtflugverbot ab 22 Uhr ist die einzige wirksame Antwort auf diese gravierende Fehlentwicklung, die zu einer starken Belastung zigtausender Menschen in Hamburg und Umgebung führt. Die Hamburger Bürgerschaft hat es nun in der Hand, diesen unerträglichen Zustand zu ändern“, so Braasch.

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Presseinformation (BUND)
10. Oktober 2017


Fluglärm am „Airport Hamburg“: Nächtliche Verspätungen gehen weiter durch die Decke
BUND Hamburg fordert konsequentes Nachtflugverbot / Pünktlichkeitsoffensive und neue Entgeltordnung versagen

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„Nachts ist Ruhe“ auch im Bezirk Wandsbek
Bezirksversammlung fordert ein Nachtflugverbot
21.09.2017

... Auf Antrag der Wandsbeker Fraktion DIE LINKE hat sich am Donnerstagabend auch die Bezirksversammlung Wandsbek nun für eine deutliche Entlastung vom gesundheitsschädigenden Luftverkehr, insbesondere in der Zeit der Nachtruhe ausgesprochen. Bei Enthaltung der CDU und Liberalen Fraktionsgemeinschaft wurde mit der Mehrheit der Regierungskoalition von SPD und Grünen der Antrag der Linken für eine starke Positionierung bei der Forderung nach einem Nachtflugverbot angenommen. ...

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Presseinformation (BUND)
18. Juli 2017


Fluglärm am „Airport Hamburg“: Erstes Halbjahr 2017 – neuer Lärmrekord seit 2000
BUND Hamburg fordert konsequentes Nachtflugverbot / Pünktlichkeitsoffensive hat versagt

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AK Luftverkehr Halbjahresbiland 2017 (pdf) Zusatzbelastungen der Bevölkerung durch den Fehlbetrieb des Verkehrsflughafens „Helmut Schmidt"

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Mehr Mut für mehr Fluglärmschutz!
27.06.2017

Die Fraktion DIE LINKE. in der Wandsbeker Bezirksversammlung begrüßt das klare Bekenntnis für mehr Fluglärmschutz im Bezirk. Mit überragender Mehrheit hat die Bezirksversammlung in ihrer letzten Sitzung dem Antrag der Linksfraktion zugestimmt, Überflüge von Airbus-Flugzeugen mit ausgefahrener Ram Air Turbine (RAT), das Notstromaggregat, in Betriebsrichtung 23 (unter anderem über die Walddörfer, Sasel, Poppenbüttel und Wellingsbüttel) nur noch in begründeten Ausnahmefällen zu genehmigen. ...

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Lärmschutz im Luftverkehr durchsetzen!
18.06.2017

Linksfraktion fordert Nachtflugverbot und keine „First-Flights“ von Airbus-Flugzeugen mit ausgefahrener Ram Air Turbine über Hamburg-Wandsbek. ...

PM der LINKEN lesen (pdf)
Antrag "Keine First Flights Hamburg ... mit ausgefahrener Ram Air Turbine" (pdf)
Antrag "Volkspetition Nachtflugverbot unterstüzten" (pdf)

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Flughafen muss Nr. 1 in der Umweltverträglichkeit werden!
24.05.2017

... „Der Ausbau ist ein fatales Signal für eine Stadt, die vor wenigen Jahren Umwelthauptstadt war, und in deren Luftreinhalteplan der Senat dem Flugverkehr nun sogar ein Plus der Stickoxid-Emissionen gegenüber 2013 um 50 Prozent zubilligt“, erklärt dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. ...

PM der GRÜNEN lesen (pdf)

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Pressemitteilung der GRÜNEN Eimsbüttel
04.05.2017

Die Eimsbütteler GRÜNEN fordern eine Ausdehnung des Nachtflugverbotes auf den Zeitraum von 22.00 bis 6.00 Uhr. Nicht umsonst ist in Deutschland diese Zeit gesetzlich besonders geschützt. 8 Stunden erholsamer Schlaf sollte jeder und jedem Einwohner*in zugestanden werden.

PM der GRÜNEN lesen (pdf)

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Presseinformation (BUND)
14. April 2017


Fluglärmdebatte: Umweltsenator unterstellt BUND fälschlicher Weise „unseriöse“ Zahlen

PM lesen (pdf)

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Presseinformation (BUND)
18. Januar 2017


Fluglärm Airport Hamburg: 2016 lautestes Jahr seit 2000
BUND Hamburg fordert konsequentes Nachtflugverbot / Mehr als 100.000 Menschen leiden unter Fluglärm


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Presseinformation (BVF, ADF und BUND)
6. Dezember 2016


Eckpunkte-Papier zum nationalen Luftverkehrskonzept der Bundesregierung:
Verkehrsminister Dobrindt scheitert an fehlender Abstimmung mit den Ressorts

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Presseinformation (BVF Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V.)
18. April 2016


Luftverkehrskonzept in Schieflage
Dobrindts einseitige Pläne verfehlen die Zielsetzung der Koalition

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Gemeinsame Presseerklärung der Bürgerinitiativen und Bündnisse gegen Fluglärm der Hauptstadtregion zum Nachtflugverbot BER - Regierungsbildung Berlin
Donnerstag, 29.09.2016


2012 forderten über 139.000 Berlinerinnen und Berliner ein landesplanerisches Nachtflugverbot von 22-6 Uhr für den zukünftigen BER (Volksbegehren Nachtflugverbot). ...

ABB, BVBB und Bündnis SüdOst fordern Grüne und Linke in Berlin auf, zu ihren vor der Wahl gemachten Aussagen zu stehen und bei den aktuellen Koalitionsverhandlungen auf der Durchsetzung des Nachtflugverbotes zu bestehen. ...

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Klage Südabkurvung: Mündliche Verhandlung am Oberverwaltungsgericht Bautzen
Bürgerinitiativen "Gegen die neue Flugroute",
Leipzig, den 17. September 2016
Pressemeldung Flugrouten lesen (pdf)

„Nach Auffassung des BverwG müssen Flugrouten vor ihrer Festlegung darauf geprüft werden, ob ihre Benutzung geeignet ist, Gebiete zum Schutz von Natur und Landschaft erheblich zu beeinträchtigen.“
Dies bedeutet, in Planfeststellungsverfahren (PFV) müssen alle theoretisch möglichen Flugrouten hinsichtlich Art der Fluggeräte und Fluganzahl geprüft und bezüglich deren Auswirkung auf Naturschutzgebiete, insbesondere NATURA 2000- Gebiete untersucht werden. ...

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"Dokumentationsübergabe zur Plakataktion „BER am falschen Standort“ während Dampferfahrt der SPD"
Gemeinsame Presseerklärung der Bürgerinitiativen und Bündnisse gegen Fluglärm, 19.8.2016,
Pressemeldung BVF lesen (pdf    Schreiben an den Bürgermeister (pdf)

Der Bürgerverein Wilhelmshagen-Rahnsdorf e.V. führt in Abstimmung und mit Unterstützung des Bündnis Südost und des Aktionsbündnis Berlin-Brandenburg (ABB) entlang der Müggelspree eine Plakataktion zum Thema „BER am falschen Standort“ durch. Oder wie der Regierende Bürgermeister, zu Recht im Focus-Interview von März 2015 festgestellt hat:
„Standort Schönefeld ist Geburtsfehler des BER!“
Die mehr als 50 Plakate zum Thema BER wurden von Grafikern und Künstlern aus der Region Südost Berlin/Brandenburg entworfen und in einer gedruckten Dokumentation zusammengefasst.

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"Ende der Einwendungsfrist Planfeststellungsverfahren Flughafen Düsseldorf"
Pressemeldung der Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V., 8.7.2016,
Pressemeldung BVF lesen (pdf)

BVF: Planfeststellungsbehörde muss Antrag auf Kapazitätserweiterung wegen gravierender Mängel zurückweisen.
... „Die 40.000 Einsprüche gegen die Pläne des Flughafens sind ein deutliches Signalfür die fehlende Akzeptanz der Bevölkerung. Die Kapazitätserweiterung geht einseitig zu Lasten der bereits heute stark lärmbetroffenen Menschen im Umland des Flughafens. Diese Menschen erwarten insbesondere, dass ihre Nachtruhe respektiert wird. ...

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"Ultrafeinstaub des BER bedroht hunderttausende Berliner und Brandenburger"
Pressemeldung des AKTIONSBÜNDNIS für ein lebenswertes BERLIN-BRANDENBURG, 7.7.2016,
Pressemeldung Ultrafeinstaub lesen (pdf)
Neuere Studien, wie zum Beispiel die Studie am Großflughafen Schiphol müssen eigentlich bei allen Verantwortlichen die Alarmglocken läuten lassen:
Ein Airbus A330 stößt beim Start ca. 10 Billiarden ultrafeine Teilchen pro Sekunde aus. Je nach Windrichtung wurde die durch den Flugverkehr am Flughafen Schiphol erzeugte Ultrafeinstaubwolke noch in 20 km Entfernung gemessen.

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Wappen, Quelle: wikipedia.org


Fluglärminitiative für mehr Schutz der Bevölkerung im Kabinett verabschiedet
10.11.2015


Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz starten eine gemeinsame Initiative zur Verbesserung des Fluglärmschutzes. „Wir wollen, dass der Lärmschutz stärker berücksichtigt wird. Der Bund muss hier dringend neben den Zielen der Sicherheit und Kapazität auch dem Lärmschutz mehr Gewicht beimessen“, teilten die baden-württembergische Lärmschutzbeauftragte und Staatssekretärin im Verkehrsministerium, Gisela Splett, der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir sowie der rheinland-pfälzische Infrastrukturminister Roger Lewentz und die Umweltministerin Ulrike Höfken am 10. November mit. „Der Vorstoß wird der Anforderung an eine stärkere Orientierung der An- und Abflüge an Lärmschutzgesichtspunkten gerecht und behält zugleich die Praktikabilität und Erfordernisse der Luftverkehrswirtschaft im Blick“, so die Regierungsmitglieder weiter.

Alle drei Landesregierungen haben in den letzten Tagen entsprechende Kabinettsbeschlüsse gefasst, um eine notwendige Änderung des Luftverkehrsgesetzes über den Bundesrat anzustoßen. Dazu gehört auch eine frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit. „Dass die von neuen oder wesentlich geänderten Flugrouten betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner bislang keine Möglichkeit haben sich frühzeitig in das Verfahren einzubringen, ist völlig inakzeptabel. Das muss sich ändern“, erläuterten Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz ihre Initiative. Sie appellierten zudem an ihre Länderkolleginnen und -kollegen sowie den Bund, sich diesem überparteilichen Kompromiss anzuschließen.

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"Laut – lauter – Harley Days"
Pressemeldung des NABU Hamburg, 26.6.2015, online lesen

Pressemeldung Berliner Manifest vom „18. Tag gegen Lärm“ am 29.04.2015

Anlässlich des Tages gegen Lärm fand am Abend des 29.4.2015 ein Treffen zahlreicher Vertreter von Bürgerinitiativen und -bündnissen der fluglärmbetroffenen Regionen Deutschlands statt.  Pressemeldung Berliner Manifest (pdf)   zum Video BBB TV

Weitere Informationen zur bundesweiten Allianz: www.fluglaerm-fakten.de

 "Anti-Lärmbox auf dem Kirchentag; Ein voller Erfolg."
Initiativen gegen Verkehrslärm, 06. Mai 2013
Anti-Lärmbox beim Hamburger Kirchentag - Pressemeldung, Mainz (pdf)

"Bundesratsinitiativen zur Änderung des Luftverkehrsgesetzes"
Gemeinsame Pressemitteilung von BVF e.V., ADF, BUND und VCD, 25. April 2013
Umwelt- und Lärmschutzverbände - Pressemitteilung (pdf)

"Tag gegen Lärm am 25. April 2013"
Pressemitteilung der Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V., 24. April 2013
BVF - Pressemitteilung (pdf)

"Lufthansa führt klammheimlich lauteres Abflugverfahren ein."
Bündnis der Bürgerinitiativen Rhein-Main-Gebiet, 08. Februar 2013
Lufthansa führt klammheimlich lauteres Abflugverfahren ein - Pressemeldung, Frankfurt a. Main (pdf)