Aktuelle Pressemitteilungen der BAW

Hamburgische Bürgerschaft in der Pflicht:

Bisherige Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor unzumutbarem Fluglärm greifen nicht!

Laut Eurocontrol, der europäischen Organisation zur Sicherung der Luftfahrt, sind die Hauptverursacher des Verspätungsdebakels im Luftverkehr die Fluggesellschaften und die Flughafenbetreiber. Zusammen sind sie für 61 Prozent der Verspätungen verantwortlich.
Seit dem Jahr 2014 befasst sich die Hamburgische Bürgerschaft intensiv mit dem überbordenden Fluglärmproblem, verursacht durch den Betrieb des innerstädtisch gelegenen Hamburger Verkehrsflughafens "Helmut Schmidt". Zur Eindämmung der besonders belastenden Starts und Landungen nach 23 Uhr, d.h. außerhalb der offiziellen Betriebszeit, wurden mehrere Versuche seitens der Politik und der Verwaltung unternommen. Die aktuellen Auswertungen belegen jedoch, dass es bisher keine wirksamen Maßnahmen gegeben hat. ...

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Fluglärm: Hamburg wünscht sich mehr Ruhe

Ausschnitt Titel Online-Umfrage

9. August 2018

Die Hamburger Umweltbehörde (BUE) hat die Ergebnisse der Befragung im Rahmen der aktuellen Lärmschutzaktionsplanung ausgewertet: Mehr als 4.300 Menschen haben sich an dieser umfassenden Umfrage beteiligt. Resultat: 90 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger ist es an ihrem Wohnort zu laut. Besondere Belastungsträger sind dabei der Straßen- und Fluglärm.
Mit einem deutlichen Votum haben sich die Befragten zur Reduzierung des Fluglärms für eine konsequente Nachtruhe am innerstädtisch gelegenen Hamburger Verkehrsflughafen ausgesprochen. Drei von vier Befragten fordern im Rahmen der gültigen Betriebserlaubnis des Flughafens nach 23 Uhr keine Starts und Landungen mehr. Für den grünen Ressortchef Jens Kerstan zeigt sich in der Umfrage die hohe Relevanz der Lärmproblematik bei der Bevölkerung. Damit stimmt er mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) überein. Diese beziffert Lärm nach der Luftverschmutzung als größte Umweltbelastung weltweit.

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Verspätete Flüge in Hamburg: Flughafenchef klammert eigene Verantwortung aus

Eggenschwiler, Copyright: Hamburg Airport

BAW: Hamburger Flughafen ist mit der Anzahl an Flugbewegungen überfordert

Laut Eurocontrol, der europäischen Organisation zur Sicherung der Luftfahrt, sind die Hauptverursacher des Verspätungsdebakels im Luftverkehr die Fluggesellschaften und die Flughafenbetreiber. Zusammen sind sie für 61 Prozent der Verspätungen verantwortlich.
Doch Verantwortung möchte keiner von beiden übernehmen. Vielmehr versuchen sie die Schuld der Luftverkehrssicherheit und dem Wetter zuzuschieben. Diese beiden Punkte machen jedoch „nur“ 35 Prozent der Verspätungen aus. Flughafenchef Michael Eggenschwiler fordert nun als Vertreter des Fluglobbyverbandes BDL von der Politik die Rahmenbedingungen derart zu lockern, dass mehr Flugverkehr in "niedrigere Flugflächen" (d.h. dichter am Boden und damit noch lauter beim "Empfänger") verlagert wird und die (angeblich) "starren Betriebszeiteinschränkungen" aufgelöst werden.

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