Aktuelle Pressemitteilungen der BAW

Passagierrekord: Kein Grund zum Jubeln!

Belastete Anwohner protestieren am innerstädtischen Flughafen Hamburg

Regelverstößen nehmen überproportional zu

Nun ist er da. Der 17 millionste Passagier, der vom innerstädtisch gelegenen Verkehrsflughafen „Helmut Schmidt“ im Jahr 2017 gestartet oder gelandet ist. Dabei stellt sich die Frage, ob dies wirklich eine Positivmeldung ist? Fliegen stellt mit weitem Abstand den umweltschädlichsten Verkehrsträger dar. Beispielsweise werden auf einem Hin- und Rückflug von Hamburg nach Palma de Mallorca pro Person ca. 1.000 kg Kohlendioxid (CO2) durch die Flugzeugturbinen unwiederbringlich in die Atmosphäre ausgestoßen. Dies entspricht ungefähr der Hälfte dessen, was derzeit ein klimabewusster Mensch im gesamten Jahr dem Planeten zumutet.

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Weil der Wind sich dreht ...

Eggenschwiler, Copyright: Hamburg Airport

Eggenschwiler betreibt Panikmache zur Besitzstandswahrung

... Fakt ist, dass auch weiterhin ein nachgewiesener unvermeidbarer Flugbetrieb nach dem Ende der regulären Betriebszeit um 23 Uhr möglich sein wird - Landungen sollen sogar bis 23.30 Uhr weiterhin in Selbstgenehmigung (pauschal) möglich sein. Tatsächlich betroffen von einer dann erforderlichen Einzel-Ausnahmegenehmigung sind nach den Zahlen des Flughafens lediglich 0,3 bis 0,5 Prozent der gesamten Flugbewegungen eines Tages.

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Der Wind dreht sich - Umweltbehörde kritisiert erstmalig Belastungsübermass

NordNordWest - wikipedia.org

BAW kommentiert Pressemitteilung der Umweltbehörde zum Verspätungsrekord 2017

Die Hamburger Umweltbehörde (BUE) ist zuständig für die Bekämpfung des Fluglärms, verursacht durch den Betrieb des innerstädtisch gelegenen Verkehrsflughafen „Helmut Schmidt“. Die BUE hat heute bekanntgegeben, dass am gestrigen Donnerstag die Zahl von 1.000 verspäteten Starts und Landungen nach 23 Uhr überschritten wurde - ein Negativrekord der vergangenen zehn Jahre.

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