Aktuelle Pressemitteilungen der BAW

Bürgerinitiativen und BUND Arbeitskreis unterstützen die Forderungen nach einem neuen Fluglärmschutzgesetz

ADF: „Fluglärmschutzgesetz den Realitäten im Luftraum des Jahres 2018 anpassen!“

In Berlin hat sich der interfraktionelle „Arbeitskreis Fluglärm“ gebildet, in dem Bundestagsabgeordnete aller Parteien vertreten sind. Dieser Arbeitskreis hat heute zu einer Anhörung nach Berlin eingeladen. Vertreter der Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fluglärmkommissionen (ADF) werden den Abgeordneten ihre Änderungsvorschläge vortragen. Ziel ist es, dass die Abgeordneten die Forderungen nach mehr Schutz in die Entscheidungen ihrer Fraktionen einbringen. Unmittelbar vor der Anhörung findet eine Mahnwache vor dem Reichstagsgebäude in Berlin statt. Es nehmen Vertreter der belasteten Kommunen und von Bürgerinitiativen aus dem gesamten Bundesgebiet teil.  ...

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Hamburgische Bürgerschaft in der Pflicht:

Bisherige Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor unzumutbarem Fluglärm greifen nicht!

Laut Eurocontrol, der europäischen Organisation zur Sicherung der Luftfahrt, sind die Hauptverursacher des Verspätungsdebakels im Luftverkehr die Fluggesellschaften und die Flughafenbetreiber. Zusammen sind sie für 61 Prozent der Verspätungen verantwortlich.
Seit dem Jahr 2014 befasst sich die Hamburgische Bürgerschaft intensiv mit dem überbordenden Fluglärmproblem, verursacht durch den Betrieb des innerstädtisch gelegenen Hamburger Verkehrsflughafens "Helmut Schmidt". Zur Eindämmung der besonders belastenden Starts und Landungen nach 23 Uhr, d.h. außerhalb der offiziellen Betriebszeit, wurden mehrere Versuche seitens der Politik und der Verwaltung unternommen. Die aktuellen Auswertungen belegen jedoch, dass es bisher keine wirksamen Maßnahmen gegeben hat. ...

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Fluglärm: Hamburg wünscht sich mehr Ruhe

Ausschnitt Titel Online-Umfrage

9. August 2018

Die Hamburger Umweltbehörde (BUE) hat die Ergebnisse der Befragung im Rahmen der aktuellen Lärmschutzaktionsplanung ausgewertet: Mehr als 4.300 Menschen haben sich an dieser umfassenden Umfrage beteiligt. Resultat: 90 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger ist es an ihrem Wohnort zu laut. Besondere Belastungsträger sind dabei der Straßen- und Fluglärm.
Mit einem deutlichen Votum haben sich die Befragten zur Reduzierung des Fluglärms für eine konsequente Nachtruhe am innerstädtisch gelegenen Hamburger Verkehrsflughafen ausgesprochen. Drei von vier Befragten fordern im Rahmen der gültigen Betriebserlaubnis des Flughafens nach 23 Uhr keine Starts und Landungen mehr. Für den grünen Ressortchef Jens Kerstan zeigt sich in der Umfrage die hohe Relevanz der Lärmproblematik bei der Bevölkerung. Damit stimmt er mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) überein. Diese beziffert Lärm nach der Luftverschmutzung als größte Umweltbelastung weltweit.

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