Planfeststellungsbeschluss fehlerhaft - Schutzbestimmungen unbestimmt

Foto Oberverwaltungsgerit: hamburg.de / Flugzeug: pixelio

Fluglärm in Hamburg: Wenn nur noch klagen hilft

Die Bürgerinitiativen für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (BAW) unterstützen ausdrücklich die juristische Klärung des Sachverhaltes um die Einhaltung der Schutzbestimmungen für die Bevölkerung am innerstädtisch gelegenen Hamburger Verkehrsflughafen „Helmut Schmidt“.

Mit der Mitteilung der BIG-Fluglärm Hamburg e.V., „Flughafen-Planfeststellungsbeschluss ungültig wegen unzureichender Einbindung von Schutzbestimmungen für die Bevölkerung - Initiativen fordern erneutes Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung“, an die Mitglieder des Umweltausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft und die Presse (Anlage), wurde ein neues Kapitel im bereits Jahrzehnte andauernden Streit zwischen dem kommerziellen Flughafenbetreiber (Flughafen Hamburg GmbH) sowie der Flughafen-Genehmigungsbehörde (Hamburger Wirtschaftsbehörde, BWVI) einerseits und den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern andererseits eröffnet.

Hierzu Martin Mosel, Sprecher der BAW sowie des Arbeitskreises Luftverkehr im BUND Hamburg: „Mit dem nochmaligen Belastungszuwachs im laufenden Jahr und der fortwährenden Hinhaltetaktik der Entscheidungsträger in Verwaltung und Politik ist der Geduldsfaden bei den Betroffenen gerissen. Noch nie gab es am Hamburger Flughafen derart viele Regelverstöße und Umgehungen der Schutzbestimmungen für die Bevölkerung. Punktepläne und Pünktlichkeitsoffensiven sowie die Anhebung der Start- und Landeentgelte haben nachgewiesener Maßen keine Verbesserung gebracht. Es ist jetzt der richtige Zeitpunkt den Sachverhalt juristisch aufzuarbeiten und durch eine unabhängige Gerichtsbarkeit klären zu lassen. Das begrüsse ich ausdrücklich und es bestärkt uns in unserer gemeinsamen Forderung nach dem konsequenten Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr. Die von Fluglärm und Flugdreck übermäßig belasteten Bürgerinnen und Bürger in Hamburg und Schleswig-Holstein haben ein Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit.

 

Pressekontakt:
Martin Mosel | Sprecher
BAW Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein

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