Mensch, bleib mal auf dem Boden!

niekverlaan, pixabay.com

„Fridays for Future“

„Fridays for Future“ - überall in Deutschland sind heute die Schülerinnen und Schüler auf die Strasse und Plätze gezogen um sich für Klima und Umwelt einzusetzen. Alleine in Hamburg sind auf dem Platz vor dem Rathaus fast 1.500 junge Menschen zusammenkommen um einen größeren Einsatz für den Klimaschutz zu fordern. Die 16-jährige Greta Thunberg aus Schweden hat mit ihrem Einsatz gegen den Klimawandel den Anstoss dazu gegeben. Aus Schweden kommt auch der neue Trend zum „Flugscham“ oder „Flygskam“ als bewussten Auseinandersetzung mit dem Fliegen als klimaschädlichste Mobilität überhaupt. 

„Wer die Umwelt und das Klima schützen will, sollte vor allem auf eines verzichten: Flugreisen. Flugzeuge stellen das umweltschädlichste Verkehrsmittel dar. Statistisch jede Hamburgerin und jeder Hamburger sind im Jahr 2018 fünf bis sechsmal geflogen und haben eine CO2-Last von mindestens 1.820 kg pro Person erzeugt. Das sind fast 80 Prozent ihres jährlichen CO2-Budgets von 2.300 kg. Dieses Verhalten muss sich ändern, insbesondere der Anteil der privaten Vielfliegerei für Urlaub und andere Spässe, die immerhin 70 Prozent der Hauptreisegründe darstellen. Der Mensch muss sich der Verantwortung bewusst werden und besonders die inländischen Kurzstrecken zukünftig mit Bus oder Bahn absolvieren. Nur dann haben wir eine Zukunft und einen Planeten, der an die kommende Generation weitergegeben werden kann. Es wird Zeit, dass ‚Flugscham‘ auch in Hamburg eine angemessene Bedeutung erlangt“, appelliert Martin Mosel, Sprecher der Bürgerinitiativen für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (BAW), den Kern des Problems.

Pressekontakt:
Martin Mosel | Sprecher
BAW Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein

Mobil 0151.44201021

presse@baw-fluglaerm.de
www.baw-fluglaerm.de
www.facebook.com/bawfluglaerm
www.twitter.com/baw_fluglaerm

Zurück