Eggenschwiler betreibt Panikmache zur Besitzstandswahrung

Eggenschwiler, Copyright: Hamburg Airport

Weil der Wind sich dreht ...

Sowohl die Behauptung einer Umsatzeinbusse von 20 Millionen Euro im Jahr, als auch der angebliche Verlust von 200 Arbeitsplätzen bei einer Verkürzung der Verspätungsregelung um lediglich 30 Minuten von derzeit 24 Uhr auf 23.30 Uhr, wie von der Fluglärmschutzkommission (FLSK) empfohlen, ist abstrus und reine Panikmache zur Wahrung von Besitzständen.

Fakt ist, dass auch weiterhin ein nachgewiesener unvermeidbarer Flugbetrieb nach dem Ende der regulären Betriebszeit um 23 Uhr möglich sein wird - Landungen sollen sogar bis 23.30 Uhr weiterhin in Selbstgenehmigung (pauschal) möglich sein. Tatsächlich betroffen von einer dann erforderlichen Einzel-Ausnahmegenehmigung sind nach den Zahlen des Flughafens lediglich 0,3 bis 0,5 Prozent der gesamten Flugbewegungen eines Tages.

„Es erschüttert, wenn der Flughafenchef Eggenschwiler aus einer Kapazitätseinschränkung von 0,3 bis 0,5 Prozent nun eine derartige wirtschaftliche Gefährdung konstruiert. Eggenschwiler offenbart nun endlich, dass das Geschäftsmodell Verspätung einen großen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg des Flughafens hat - teuer erkauft mit der Gesundheit der Betroffenen durch Schlafentzug!“, stellt Martin Mosel, Sprecher der Bürgerinitiativen für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (BAW), fest.

Pressekontakt:
Martin Mosel | Sprecher
BAW Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein

Mobil 0151.44201021

presse@baw-fluglaerm.de
www.baw-fluglaerm.de
www.facebook.com/bawfluglaerm
www.twitter.com/baw_fluglaerm

Zurück