(Alb-) Traumjob Pilot

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ARD tagesschau.de - 15.05.2017
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Die wenigsten Passagiere, die gut gelaunt in den Billigflieger steigen, ahnen, wer sie da in den Urlaub transportiert. Menschen mit prekären Arbeitsverhältnissen, überschuldet, übermüdet und überfordert. Vom früheren Glamour des Pilotenjobs ist fast nichts mehr übrig.


... Die immer krasser werdende Low-Cost-Politik kann auf Dauer nicht ohne Folgen bleiben, befürchtet Professor Yves Jorens, der im Auftrag der EU-Kommission vor zwei Jahren mehr als 6000 Piloten nach ihren Arbeitsverhältnissen befragt hat. Er zitiert Piloten mit der Aussage: "Vielleicht sollte einmal ein Flugzeug abstürzen, damit man wirklich sieht, welche Probleme es gibt. Aber wir hoffen natürlich alle, wir sind professionell, wir wollen das nicht und all unseren Kollegen soll das auch nicht passieren. Aber ich schließe das ehrlich gesagt nicht aus." ...

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Kernproblem: Billigflieger

... Folge der geschaffenen Anreizsysteme und Rabattprogramme in Hamburg ist, dass der Anteil der traditionellen Fluggesellschaften seitdem maßgeblich abgenommen hat. ... Dies bedeutet, dass mittlerweile mehr als die Hälfte des Fluglärms und Flugdrecks in Hamburg durch Billigflieger wie Germanwings / Eurowings, Easyjet, Ryanair & Co verursacht wird. 

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Razzia an sechs Ryanair-Standorten

Scheinselbstständigkeit. Gegen Personaldienstleister des Billigfliegers wird nach ZEIT-ONLINE-Informationen wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung und Scheinselbstständigkeit ermittelt.   Mehr lesen

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Ryanair: Der Staatsanwalt fliegt mit

Es geht um den Verdacht auf Sozialversicherungsbetrug und Steuerhinterziehung. ..... mehr als die Hälfte der Cockpit-Mitarbeiter nicht direkt bei Ryanair fest angestellt.   Mehr lesen

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Ryanair setzt angeblich kranke Piloten unter Druck

Werden Ryanair-Piloten für Krankmeldungen bestraft? Einem Bericht zufolge hält die Fluglinie unangenehme "Sick Meetings" ab. Auch der Dienstplan wird vermeintlich als Machtmittel genutzt. ..... Die Arbeitsbedingungen für Piloten sollen sich über die vergangenen Jahre verschlechtert haben - es herrsche ein "Klima der Angst".   Mehr lesen

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Hamburg auf direktem Weg zum Ramschflughafen

Foto: Urs Flükiger_pixelio.de

Ganzseitig berichtet das Hamburger Abendblatt (HA) in seiner Ausgabe vom Sa., den 20.02.2016, dass von derzeit 120 Direktzielen vom innerstädtischen Flughafen in Fuhlsbüttel zukünftig 75 Flugziele durch Billiganbieter bedient werden. Dies entspricht 62,5 Prozent; soweit die neutrale Berichterstattung.   Mehr lesen

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Eggenschwilers Irrweg - Billigflieger verdrängen Etablierte

Foto: Urs Flükiger_pixelio.de

Hamburg - Erneut verkündet der Betreiber des innerstädtischen Flughafens in Hamburg-Fuhlsbüttel neue Ziele und lässt dabei die Konsequenz und Tragweite seiner Entscheidung auf Umwelt- und Lärmschutz sowie die eigenen Nachhaltigkeitsvorgaben vollständig unberücksichtigt.   Mehr lesen

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Die Fakten von 2007 bis 2015

Bereits im Jahre 2010 hat sich die Entwicklung des Billigflugverkehrs in Hamburg von der Entwicklung in Deutschland und Europa abgekoppelt und steigt seither überproportional. Besonders weit öffnet sich die Schere ab dem Jahr 2012.

 

Low-Cost-Segment Hamburg von 2007-2015 (pdf)

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Eurowings überdurchschnittlich stark verspätet

Eurowings kämpft gegen die erheblichen Verspätung ihrer Flüge. Der Billigflieger will sich Luft verschaffen, indem er neue Ziele wie Boston erst später einführt - oder gar nicht. Viele Flüge waren überdurchschnittlich stark verspätet - zum Teil mehr als fünf Stunden. Auf der Langstrecke hat die im November gestartete Fluggesellschaft Eurowings ein massives Problem. Die Lufthansa-Billigmarke will daher Flüge zu neuen Fernzielen verschieben, bis die Lage im Griff ist.

 

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Es gibt kein Recht auf Billigflüge!

Foto: Urs Flükiger_pixelio.de

Mit der Umsetzung des Senatswillens zur Stärkung der Tourismusbranche in Hamburg (Drs. 18/5544) wurde in den Jahren 2006/07 die Büchse der Pandora bezüglich der Billigfliegerei am innerstädtischen Hamburger Flughafen geöffnet. Seitdem werden über finanzielle Anreizsysteme mit deutlichen Rabattierungen der Start- und Landeentgelte bis auf Null Euro für Fluggesellschaften, die neue Flugverbindungen anbieten („City Pairs“) sowie ein streckenbezogenes Wachstumsprogramm („SWP“) immer mehr Billigflieger („Low-Cost-Carrierer“) angelockt.   Mehr lesen

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Senat begünstigt mit Kopf- und Fangprämien Billigflüge in Hamburg

Aus der beigefügten Senatsdrucksache kann eindeutig entnommen werden, dass der (damalige) Senat die Billigfliegerei erst mit seinen "Kopf- und Fangprämien" ermöglicht hat. Über negative Auswirkungen (Fluglärm) hat man sich damals überhaupt keine Gedanken gemacht. Mit der vielbeschworenen Nachhaltigkeit hat die Billigfliegerei nichts gemeinsam.

 

Beantwortung des Bürgerschaftlichen Ersuchens „Low-Fare“-Angebote (pdf)

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Der Pleitegeier fliegt fröhlich mit

Trotz eines nie gekannten Luft-Touristen-Booms trudelten Deutschlands Ferienflug-Geschwader ins Defizit. Zu rasches Wachstum, Finanztricks windiger Geschäftemacher, Konkurse und lässige Maschinenwartung brachten das mit modernen Düsenflugzeugen operierende Charterflug-Gewerbe in Verruf.

Daran hat sich bis heute nicht viel verändert ...

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