Schlechte fliegerische Praxis in Hamburg

Hier finden Sie Beispiele für schlechte fliegerische Praxis in Hamburg, die für unnötigen Fluglärm für viele Betroffene sorgt.

 

Beispiel für einen "Tiefflieger"

02.01.2015: Landung über den Nordosten – Piste 23 (Langenhorn, Poppenbüttel, Walddörfer, Ahrensburg)
Der Anflug hat in Poppenbüttel nur eine Höhe von 466 feet (142,04 m), müsste allerdings nach den Vorgaben des AIP (Luftfahrthandbuch, Vorgaben für Hamburg) an dieser Stelle (3 NM) 990 ft (301,75 m) einhalten. Ein Beispiel dafür, dass die vorgegbenen Mindesthöhen häufig nicht eingehalten werden.
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Beispiel für einen "Querflieger"

24.11.2014: Start über den Norden – Piste 33 (Richtung Norderstedt)
Der Start wird in enger Flugschleife über die Walddörfer Richtung Süden geführt und belärmt dadurch diverse Stadtgebiete zusätzlich zu Norderstedt. Außerdem werden parallel Landungen über den Nordosten (Bahn 23) geführt. Zeitgleich werden die Betroffenen im Nordosten also völlig unnötig von diversen Flügen belärmt.
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Beispiel für einen sinnlosen "Gegenanflug"

25.11.2014: Anflug aus Süden (Kapverdische Inseln) – mit einem riesigen Umweg über den Nordosten zur Piste 23 (Langenhorn, Poppenbüttel, Walddörfer, Ahrensburg)
Wenn direkt eine südliche Landebahn angeflogen worden wäre, hätten ca. 25 bis 30 Meilen Umweg eingespart werden können und es wären sehr viel weniger Menschen belärmt worden.
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Beispiel für einen "Irrflieger"

22.11.2014: Start ab Hamburg über den Nordosten – Piste 23 (Richtung Langenhorn, Walddörfer, Ahrensburg)
Wegen der unsinnigen Flugschleife über dem Norden wurden die Walddörfer zwei Mal belärmt, bevor endlich nach Süden  abgedreht wurde.
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