Erschreckende Belastung – Bürgerverein misst hohe Konzentrationen von Ultrafeinstaubpartikeln in der Luft und macht den nahen Flughafen dafür verantwortlich

Freisinger Lungenärztin nennt Feinststäube "hochgefährlich und hochbrisant"

.... Schwere Belastungen des menschlichen Körpers löse vielmehr der Ultrafeinstaub aus, dessen Partikel "lungengängig" seien. Die Partikel wanderten bis an die kleinsten Verästelungen der Blutbahn, lösten Atemwegserkrankungen, Allergien, Bronchitis, Lungenkrebs, koronare Herzerkrankungen, Gehirntumore, Leukämie und Alzheimer aus. Diese Feinststäube seien "hochgefährlich und hochbrisant", sagte die Lungenärztin. ...

Artikel der Süddeutschen Zeitung lesen: Weiterlesen auf SZ.de

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Hohe Belastung mit Ultrafeinstaub aus Flugzeug-Abgasen

Orientierende Messungen, die vom Arbeitskreis Feinstaub des Bündnis der Bürgerinitiativen mit Unterstützung Raunheimer BI-Mitglieder im Südosten Raunheims durchgeführt wurden, belegen:

der Flugbetrieb am Frankfurter Flughafen belastet die Bewohner Raunheims in hohem Maß mit Ultrafeinstaub. Die gemessenen Partikelzahlen in den Gärten am Waldrand unter der Einflugschneise sind höher als vergleichbare Zahlen an hochbelasteten Innenstadtstraßen in Großstädten.

Bericht lesen: Weiterlesen auf der Website Bündnis Südost gegen Fluglärm

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Ultrafeinstaub des BER bedroht hunderttausende Berliner und Brandenburger

Pressemeldung des AKTIONSBÜNDNIS für ein lebenswertes BERLIN-BRANDENBURG, 7.7.2016,
Pressemeldung Ultrafeinstaub lesen (pdf)
Neuere Studien, wie zum Beispiel die Studie am Großflughafen Schiphol müssen eigentlich bei allen Verantwortlichen die Alarmglocken läuten lassen:
Ein Airbus A330 stößt beim Start ca. 10 Billiarden ultrafeine Teilchen pro Sekunde aus. Je nach Windrichtung wurde die durch den Flugverkehr am Flughafen Schiphol erzeugte Ultrafeinstaubwolke noch in 20 km Entfernung gemessen.

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Verantwortliches Handeln der Politiker ist gefragt

Die AG Feinstaub mit den Bürgerintitiativen im Rhein-Main-Gebiet hat zweifelsfrei nachgewiesen, dass es auch im weiten Umfeld des Flugbetriebs zu einer deutlichen Erhöhung der Partikelbelastung in Wohngebieten kommt.

Bericht lesen: FRAport – die dominierende Feinstaubpartikelquelle im Rhein-Main-Gebiet (pdf)

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Ultrafein und gemein

Fotomotiv von pixabay

Von Nicola Wettmarshausen, WDR > Wissen, 02.02.2016

Sie spielen in der Feinstaubdebatte noch kaum eine Rolle, sind aber ebenso gefährlich: Ultrafeine Stäube können in Blutbahn und Gehirn gelangen, Herzinfarkt und Krebs auslösen. Offiziell gemessen werden sie bislang nicht - für Fachleute ein Skandal.


Ultrafeinstäube können en Menschen anders schädigen als der 100mal größere PM10-Feinstaub, der offiziell gemessen wird. Einige Studien legen nahe, dass die Nanoteilchen durch die Lungenwand in die Blutbahn oder sogar über den Geruchsnerv ins Gehirn gelangen können. So wären sie Mitverursacher von Krankheiten wie Parkinson. Herzinfarkte, Kreislauferkrankungen, Krebs, sogar Diabetes und Frühgeburten werden mit ultrafeinen Partikeln in Verbindung gebracht.

Weiterlesen auf der Website wdr.de

Weitere Infos zu gesundheitsrelevanten Eigenschaften von Feinstaub:
Lungeninformationsdienst

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Ultra-Feinstaub auf der Spur

Von Friederike Tinnappel, Frankfurter Rundschau, 08.02.2016

Bislang hieß es, dass es unter den Einflugschneisen für den Frankfurter Flughafen keine besondere Feinstaubbelastung gebe. Erste Messungen durch Bürgerinitiativen und das Umweltbundesamt werfen nun Fragen auf.


... Nachdem die Stadt Frankfurt es abgelehnt hat, in Sachsenhausen oder Niederrad eine Messstation für Ultra-Feinstaub einzurichten, werden die Bürgerinitiativen gegen den Flughafenausbau nun selbst aktiv.  

Weiterlesen auf der Website fr-online.de

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Studie: Flughafenanrainer belastet durch Ultrafeinstaub

Von Menno Keuken, Marcel Moerman, Peter Zandveld, Bas Henzing, Bert Brunekreef und Gerard Hoek, 2014
Gesundheitsgefährdende Erhöhungen der Ultrafeinstaubkonzentration in Wohngebieten in der Umgebung des Amsterdamer Flughafens


... Beim Start eines Flugzeugs werden beispielsweise durch einen Airbus 330 oder eine Boeing 767 circa 1017 Partikel pro Sekunde ausgestoßen. Die Emissionen sind beim Abflug 50-mal höher als bei der Landung und 100- mal höher als beim „Taxiing“, dem Rollen eines Flugzeuges auf dem Bahnensystem des Flughafens. Auf der Startbahn entlässt ein Flugzeug circa 20 Sekunden lang ultrafeine Partikel in die Bodenluft, danach weitere circa 10 Sekunden lang in die Luftschicht bis zur Höhe von einigen hundert Metern. Lange wurde angenommen, dass der Beitrag des Flugverkehrs zum Ultrafeinstaubgehalt der Luft in der weiteren Umgebung eines Flughafens vernachlässigbar ist. Messungen zeigen jedoch, dass die Ultrafeinstaubkonzentrationen bei Wind aus Richtung des Flughafens deutlich erhöht sind, bis zum Faktor 4 noch in einem Abstand von 10 Kilometern. Diese Studien sowie eine zuvor durchgeführte Untersuchung entlang einer Startbahn des Flughafens Amsterdam-Schiphol gaben den Anstoß für die genauere Untersuchung der Ultrafeinstaubbelastung rund um Schiphol im Jahre 2014 durch die TN.


Weiterlesen in der Studie (pdf)

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Luftschadstoffe durch Flugverkehr – die unsichtbare Gefahr

Teil 2: Gesundheitsschäden durch Feinstaub und Schwebstoffe 

Ein rasant wachsender Flugverkehr ist heute als eine wichtige Quelle für krebserzeugende Feinstaub- und Schadstoffemissionen erkannt. Das gilt einerseits für die emittierte Menge, zum anderen ist der Feinstaub aus den Flugzeugturbinen besonders fein und toxisch. PM bedeutet Particulate Matter und beschreibt die Größe verschiedener Feinstäube. Sie besitzen eine Größe im Mikro- und Nanometer-Bereich. Es gilt die Regel: je kleiner – desto schlimmer. Dabei beruht die gesundheitsschädigende Wirkung auf den Partikeln selbst und auf der kontaminierten Oberfläche mit Substanzen, wie polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und Schwermetallen. Jede Steigerung des Flugverkehrs führt zu einer Erhöhung sowohl der akuten Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung als auch des Risikos, an einem Krebsleiden zu erkranken. Die Verantwortung dafür trägt die Politik, denn ihr oberstes Ziel muss darin bestehen, derart gravierende Gefahren von der Bevölkerung abzuwenden. ... mehr lesen (pdf)

Luftschadstoffe durch Flugverkehr – die unsichtbare Gefahr

Teil 1: eine seltsame Geschichte

... Wenn also in der Umgebung einer Metropole ein Großflughafen gebaut wird, ist es eine Mindestanforderung zu prüfen, mit welchen zusätzlichen Emissionen von Schadstoffen die Bevölkerung belastet wird. Jede Steigerung des Flugverkehrs führt
zu einer Erhöhung sowohl der akuten Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung als auch des Risikos an einem Krebsleiden zu erkranken. Die Verantwortung dafür trägt die Politik, denn ihr oberstes Ziel muss darin bestehen, derart gravierende Gefahren von der Bevölkerung abzuwenden. ... mehr lesen (pdf)