Mobilität und Nachhaltigkeit

Ein gerechter Übergang vom Flugverkehr zur klimafreundlichen Mobilität

Diskussionspapier Februar 2021

Die Forderung nach einem »gerechten Übergang« wurde von Gewerkschaften und der Klimagerechtigkeitsbewegung entwickelt. Zum einen zielt sie darauf ab, Beschäftigte und Teile der Bevölkerung zu schützen, die derzeit von der fossilen Brennstoffindustrie abhängig sind. Zum anderen geht es aber auch um einen umfassenden Prozess, der dazu beiträgt, die Zukunft von Beschäftigten und der Bevölkerung insgesamt sowie unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten. Ein gerechter Übergang ist kein Argument dafür, dringend notwendige Veränderungen zu verzögern, sondern dafür, diese wirkungsvoll, fair und demokratisch zu gestalten. Vor dem Hintergrund der drohenden Klimakatastrophe
und des aktuellen Massenaussterbens kann ein Übergang nur dann wirklich »gerecht« sein, wenn er auch schnell genug ist, um die schlimmsten Folgen zu verhindern.
Diskussionspapier: Ein gerechter Übergang vom Flugverkehr zur klimafreundlichen Mobilität (pdf)

Werden die Nachhaltigkeitskriterien beim Betrieb des innerstädtisch gelegenen Hamburger Verkehrsflughafens beachtet?

Wie steht es um die Beachtung der Nachhaltigkeitskriterien beim Betrieb des innerstädtisch gelegenen Hamburger Verkehrsflughafens? Welches sind diejenigen Flugverbindungen am „Helmut Schmidt-Airport“ mit der größten Klimalast? Antworten darauf gibt es im NoFlyHAM-Blogbeitrag „Miles and More“.

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BUND-Konzept zur sofortigen Verlagerung von Kurzstreckenflügen

BUND-Konzept zur sofortigen Verlagerung von Kurzstreckenflügen am Flughafen Frankfurt am Main auf die Bahn. Ein maßgebender Schritt zu einem effizienten und umweltverträglichen Verkehrssystem in Deutschland (Stand: 10.12.2014)

"Die verkehrspolitische Forderung der Verlagerung von Kurzstreckenflügen auf die Bahn ist seit rund 20 Jahren regelmäßiger Bestandteil politischer Sonntagsreden, erlangte jedoch faktisch nie den Status eines verkehrspolitischen Handlungskonzepts. ..."

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Die Moral des Fliegens

Wir fordern von PolitikerInnen in Paris, endlich etwas gegen den Klimawandel zu tun. Was tun wir selbst? Ein Denkanstoß am Beispiel des Fliegens.

Gibt es eine moralische Verpflichtung nicht zu fliegen?

Wir haben die Wahl: ES BEDARF NUR EINES EINFACHEN „NEIN“  

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Foto: Free-Photos, pixabay

Nachhaltige Entwicklung erfordert auch einen gesellschaftlichen Wandel

Gemeinsame Pressemitteilung BMUB mit dem Umweltbundesamt
BMUB Nr. 132/15 | Berlin, 12.06.2015

Trotz großer Erfolge der deutschen Umweltpolitik gibt die Situation der Umwelt nach wie vor Grund zur Besorgnis. Die Treibhausgasemissionen, der Stickstoffüberschuss, die Bodenerosion und der Verlust an biologischer Vielfalt haben Dimensionen erreicht, welche die ökologischen Belastbarkeitsgrenzen unserer Erde überschreiten. Welche Bedeutung gesellschaftliche Veränderungen in diesem Zusammenhang haben, war Thema einer vom Bundesumweltministerium und vom Umweltbundesamt veranstalteten Konferenz "Erfolgreicher Wandel zur Nachhaltigkeit".

Effizienzsteigerungen und technologische Innovationen sind unabdingbarer Bestandteil einer erfolgreichen Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik, reichen allein aber nicht aus. Auch die Veränderungen von Routinen und Lebensstilen sowie Produktions- und Konsummustern spielen eine entscheidende Rolle.

Den ganzen Text lesen auf der Website des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit:
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